"Borcherts" bekommen Schulpreis des Landeswettbewerbs "Jugend forscht"

Konstantin Lysandro Rusch (links) und Jonas Malte Schulz mit dem Bundestagsabgeordneten Swen Schulz an ihrem Forschungsstand. (Foto: Christian Schindler)

Spandau. Die Wolfgang-Borchert-Schule, Blumenstraße 13, kann sich über eine besondere Auszeichnung freuen: Sie hat den Schulpreis des diesjährigen Landeswettbewerbs "Jugend forscht" erhalten.

Als Konstantin Lysandro Rusch und Jonas Malte Schulz am 21. März in der Mosaikhalle der Berliner Siemens-Zentrale am Rohrdamm 85 dem Spandauer SPD-Bundestagsabgeordneten Swen Schulz ihre Forschungen präsentieren, da wissen sie noch nicht, dass sie etwas ganz Besonderes sind. Gemeinsam mit drei anderen Achtklässler-Teams ihrer Schule haben sie die Jury so beeindruckt, dass diese unbedingt die integrierte Sekundarschule Wolfgang Borchert ehren will: Sie verleiht der Schule den mit 1000 Euro dotierten Schulpreis. Damit würdigt sie eine Schule, die mehrfach - auch international - bei den sogenannten "RoboCup-Meisterschaften" mit klug programmierten Mini-Robotern Preise gewonnen hat und offiziell als "MINT fördernde Schule" gilt. Die Abkürzung steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.

Konstantin Lysandro Rusch und Jonas Malte Schulz beeindrucken bei der Endpräsentation des Berliner Wettbewerbs bei Siemens auch ihre älteren Mitstreiter und eben Swen Schulz, der bildungspolitischer Sprecher seiner Fraktion ist. In der Kategorie "Schüler experimentieren" können sie es zwar nicht in den Bundeswettbewerb schaffen, aber dennoch Eindruck schinden.

Ihr Stand ist ausgerüstet mit Schutzbrillen und weißen Kitteln, wie es sich für richtige Forscher gehört, die auch keine Gefahr scheuen. Schließlich haben sie die Brennbarkeit verschiedener Materialien in unterschiedlichen Zuständen getestet. Die anderen Borchert-Teams untersuchten Lebensmittel und bauten - für die "Borcherts" selbstverständlich - einen schlauen Roboter.


Christian Schindler / CS
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