Eine Million Euro fürs Haus der Gesundheit nötig

Renoviert wäre das Haus der Gesundheit in der Carl-Schurz-Straße wieder ein Schmuckstück für die Altstadt. (Foto: C. Schindler)

Spandau. Für das ehemalige Haus der Gesundheit, Carl-Schurz-Straße 17, gibt es wieder eine Perspektive als kommunales Gebäude. Regelmäßige Nutzer der Altstadt ärgern sich seit Monaten über die Gerüste, die das Haus der Gesundheit verdecken.

Der Liegenschaftsfond kommt mit der Vermarktung des Gebäudes nicht voran. Nicht nur die bröckelnde Fassade schreckt Investoren ab. Eine Million Euro müsste erst einmal in die Sanierung gesteckt werden, dazu kommt der gemeinsame Hof mit der Stadtbibliothek, der an warmen Abenden auch als Freiluftkino genutzt wird. Jetzt hat Bürgermeister Helmut Kleebank (SPD) vorgeschlagen, das Gebäude für die Volkshochschule zu nutzen. Die könnte dafür dann ihr Gebäude an der Kirchgasse 3 aufgeben. Das ist im Gegensatz zum ehemaligen Haus der Gesundheit nicht barrierefrei. Trotz dieses Mangels ist laut Kleebank die Kirchgasse jedoch leichter zu vermarkten.

In der Bezirkspolitik muss jetzt darüber diskutiert werden, ob der Bezirk für diesen Tausch eine Million Euro aufbringen will, um das Gebäude in der Carl-Schurz-Straße 17 zu sanieren. Bürgermeister Kleebank hält dies für sinnvoll, da langfristig dessen Nutzung kostengünstiger sei als die Kirchgasse.


Christian Schindler / CS
0
Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden