Neupflanzungen und Fällungen in Spandau geplant

Spandau. An eine "wundersame Vermehrung" hätte man glauben können, als Baustadtrat Carsten-Michael Röding (CDU) im Grünausschuss am 6. März die aktuelle Zahl der Spandauer Straßenbäume mit mehr als 29 000 bezifferte.

Doch Röding musste eingestehen, dass dem leider so nicht sei. "Das Kataster der Straßenbäume wurde lediglich erweitert und umfasst nun rund 2000 Bäume mehr", erklärte er. Derzeit stünden in der Havelstadt zudem 84 Baumpaten bereit, die sich um die Bewässerung von 187 Straßenbäumen kümmerten.Die Zahl der Spandauer Straßenbäume werde sich in den kommenden Monaten jedoch real um rund 200 erhöhen, so der Stadtrat. "Wir haben im Rahmen der Stadtbaumoffensive der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung 200 mögliche Standorte gemeldet", sagte Stefan Pasch, Fachbereichsleiter Grün im Tiefbau- und Landschaftsplanungsamt. Allein die dafür vom Senat verlangten Prüfungen hätten den Bezirk rund 7000 Euro gekostet.

"Die Neupflanzungen beginnen im März an verschiedenen Straßenzügen wie etwa Heerstraße, Amalienhofstraße, Johannastraße und Seekorso", sagte Röding. Allerdings werde es auch nach Ablauf der Fällfrist zum 28. Februar noch einige Baumfällungen geben. So müssten an der Bus-Wendekehre im Kladower Dorfzentrum drei Bäume gefällt werden. Gleiches gelte für den Mittelstreifen der Wilhelmstraße. Dort werde in Höhe des neu entstehenden Einkaufszentrums "Kaufland" eine Linksabbiegespur gebaut. Dadurch könne die bislang nur als Ausfahrt genutzte Grundstücksöffnung auch als Zufahrt genutzt werden. Für beide Fällmaßnahmen seien jedoch Ersatzpflanzungen vorgesehen.


Michael Uhde / Ud
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