Neustadt-Zusammenhalt wächst

Spandau. Mit einem Ende sollte es in der Neustadt richtig losgehen: Von der Schließung des Flughafens Tegel versprachen sich viele Anwohner einen Schub für den Kiez.

Promenadenkonzerte im Koeltzepark, Schlafen bei offenem Fenster, Ausruhen an der Havel - das könnten neue Kennzeichen der Spandauer Neustadt sein. Doch nachdem das Ende des Tegeler Flughafens mindestens bis Oktober nächsten Jahres verschoben ist, bleibt es in Sachen Lärm beim Alten - und noch schlimmer: Weil immer mehr Flugzeuge von Tegel starten, wurde es noch lauter.Dem Optimismus der Neustädter Akteure tut dies keinen Abbruch. "Was am Anfang schleppend war, kommt jetzt in Gang", sagt Christine Tetzlaff, Vorsitzende des Vereins Spandau-Neustadt. Zusammen mit dem Quartiersmanagement hat sie viele Veranstaltungen organisiert - und dabei festgestellt, dass es mittlerweile immer mehr Nachbarn gibt, die zusammen etwas unternehmen wollen. Und die auch darauf achten, dass ihr Kiez schöner wird - subjektiv sehe man das an weniger Hundedreck.

Für Christine Otto vom Quartiersmanagement-Büro gibt es mittlerweile auch Veranstaltungen, vor allem im kulturellen Bereich, die auch Publikum von außerhalb des Kiezes anziehen. Auch wenn sich mit dem Fluglärm eine äußere Rahmenbedingung verschlechtert habe, sehen die Akteure den Kiez auf einem guten Weg.


Christian Schindler / CS
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