Regenbogenfahne vor dem Rathaus gehisst

Spandau. Vor dem Spandauer Rathaus weht die Regenbogenfahne. Bürgermeister Helmut Kleebank (SPD) hat sie am 30. Mai anlässlich des "Pride Festivals" gehisst.

Das "Pride Festival" ist ein Rahmenprogrammpunkt vor und rund um den Christopher Street Day (CSD) am 22. Juni in Berlin. Der CSD ist ein Fest- und Demonstrationstag von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern. Gefeiert und demonstriert wird für die Rechte dieser Gruppen sowie gegen Diskriminierung und Ausgrenzung.Die Fahne bleibt bis zum 23. Juni hängen. "Mit dieser Beflaggung setzt der Bezirk ein Zeichen für tolerante Politik in Spandau, bei der alle Bevölkerungsgruppen gleichermaßen ernst genommen und Diskriminierungen aufgrund der sexuellen Orientierung verurteilt werden", erklärte Kleebank.

Die Regenbogenfahne - in den Farben des Regenbogens - ist mittlerweile auch in Deutschland das anerkannte Symbol der Schwulen- und Lesbenbewegung auf der ganzen Welt und steht für Toleranz und Offenheit. Sie auch in Spandau zu hissen, war nicht immer selbstverständlich. Dass der Bezirk nun Flagge zeigt gegen Gewalt und Diskriminierung von Homosexuellen geht auf den Mehrheitsbeschluss der Bezirksverordneten in ihrer Mai-Sitzung zurück. Die CDU hatte als einzige Fraktion dagegen gestimmt.


Ulrike Kiefert / uk
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