Verein zieht positive Bilanz überregionaler Zusammenarbeit

Spandau. Mit jetzt 26 Mitgliedern hat der Verein "Regionalpark Osthavelland-Spandau" die Zahl seiner Mitstreiter seit der Gründung im Dezember 2013 mehr als verdoppelt.

"Damit geht die Vernetzung über den Gartenzaun hinweg rapide voran", freute sich Vereinsvorsitzender Bodo Oehme (CDU), Bürgermeister von Schönwalde, bei einem Treffen zum Einjährigen im Dezember im Schlossgut Schönwalde.

Die derzeitigen Akteure stammen vor allem aus den Sparten Gastronomie, Landwirtschaft, Dienstleistung und Marketing. Neben Spandau und den Gemeinden Schönwalde-Glien sowie Dallgow-Döberitz gehören auch die "Heimatkundliche Vereinigung Spandau", die Bürgerinitiative "Schönes Falkensee" und der Landschafts-Pflegeverband Spandau zu den Mitgliedern.

Der Verein versteht sich als regionales Netzwerk, das politisch unabhängig grenzübergreifend tätig sein und die Region vor allem touristisch und kulturell voranbringen will. Um diesem Ziel näher zu kommen, bildeten sich vier Arbeitsgruppen zu den Themen Verkehr/Tourismus/Sightseeing, Landwirtschaft/Agrar/Gastronomie, Arbeitsplätze/örtliche Wirtschaft sowie Landwirtschaftspflege/Natur- und Landschaftsschutz. "Sie alle sehen ihre Aufgabe vor allem darin, das gemeinsame Gefüge der eng verflochtenen Region zu repräsentieren", sagte Vereins-Schatzmeisterin Elke Hube vom Umwelt- und Naturschutzamt Spandau.

"Wir arbeiten als ergänzende Plattform für jedermann, die sich nicht als Konkurrenz zu Einrichtungen wie etwa dem Tourismusverband Havelland versteht", betonte Oehme. Als wichtige Aufgabe sehe er etwa die Zusammenarbeit der Jobbörsen beider Regionen. "Unsere Mitgliedschaft im Verein ermöglicht uns eine von Berlin unabhängige Kooperation in einem Netzwerk mit dem angrenzenden Umland", nannte Spandaus Baustadtrat Carsten-Michael Röding (CDU) die Vorteile für den Bezirk. So sehe er etwa die Zukunft der Region in der "Verwendung regionaler Produkte in der Gastronomie des Verflechtungsraums".

"Ein erster Schritt auf diesem Weg ist ein direktes Vertriebsnetz zwischen Bauern und Köchen", sagte die stellvertretende Vereinsvorsitzende Dr. Inge Schwenger-Holst. Dies wird 2015 starten. Um das Markenzeichen "Regionalpark Osthavelland-Spandau" noch bekannter zu machen, werde sich der Verein im kommenden Jahr etwa am 7. Brandenburg-Tag am 25. April in Spandau oder an der Brandenburgischen Landwirtschafts-Ausstellung vom 14. bis 17. Mai in Paaren im Glien mit Ständen präsentieren.

Wer Interesse an einer Mitarbeit hat, kann am Treffen des Vereins am 12. Januar teilnehmen. Anmeldungen werden erbeten unter regionalpark@osthavelland-spandau.de.


Michael Uhde / Ud
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