Meisterfeier fiel ins Wasser: Wasserfreunde verlieren drittes Spiel

Spandaus Kapitän Marko Stamm (schwarze Badekappe) bei einem Angriff der Wasserfreunde. Obwohl sein Team immerhin zwölf Tore schoss, reichte es nicht zum Sieg. (Foto: Thomas Frey)

Schöneberg. Der erneute Titelgewinn wird für die Wasserfreunde Spandau 04 mühsamer, als gedacht.

Denn im dritten Spiel der sogenannten Best of Five-Serie um die deutsche Meisterschaft unterlag der Gastgeber am 11. Juni in der Schöneberger Schwimmhalle Endspielgegner Waspo Hannover mit 12:14.

Die vorangegangenen Partien am 3. Juni auswärts sowie beim ersten Heimspiel am 10. Juni hatten die Spandauer mit 11:5, beziehungsweise 12:11 nach Fünf-Meter-Werfen gewonnen. Nötig sind aber drei Siege. Deshalb kommt es nun am 14. Juni in Hannover zu einem weiteren Aufeinandertreffen. Und sollte dort Waspo erneut erfolgreich sein, fällt die Entscheidung am 17. Juni ab 16 Uhr wieder in Schöneberg.

Dabei sah es am vergangenen Sonntag zumindest zeitweise so aus, als wäre dieses Finalspiel das Letzte. 3:1 führten die Spandauer nach dem ersten Viertel und spielten im dritten Abschnitt mit 10:7 sogar einen Drei-Tore-Vorsprung heraus.

Aber beide Male schafften sie es nicht, den Gegner auf Distanz zu halten. Noch ehe der dritte Durchgang beendet war, hatte Hannover mit dem 9:10 wieder den Anschluss hergestellt.

Die erste eigene Führung zum 13:12 gelang den Gästen allerdings erst knapp zwei Minuten vor Ende des Schlussviertels. Und als Spandau danach alles nach vorne warf, folgte noch ein weiterer Treffer.

So fiel die eigentlich danach geplante Meisterfeier ins Wasser und die Wasserfreunde müssen nachsitzen. Immerhin, dadurch wird die Meisterschaft und der Weg zu ihrem dann 36. Titel etwas spannender. Und natürlich wird die Niederlage als Ausrutscher gewertet, die keinesfalls eine Wachablösung im deutschen Wasserball einläuten soll. tf
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