Vorerst kein Asbestregister

Steglitz-Zehlendorf. Die Einführung eines öffentlich einsehbaren Asbestregisters für Steglitz-Zehlendorf ist ungewiss. Auf der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) vor der Sommerpause kam es nicht zur Abstimmung.

Der Antrag ist auf Initiative des Vorsitzenden des Stadtplanungsausschusses Torsten Hippe (CDU) vertagt worden. Die Folge ist, dass die BVV in dieser Sitzungsperiode nicht mehr über den Antrag debattieren wird. „Für die betroffenen Mieter der Wohnungen heißt das weiterhin Ungewissheit und Unklarheit darüber, wie es in ihrer Wohnung aussieht. Das scheint aber der CDU-Fraktion gleichgültig zu sein, da sie den Antrag nicht mehr behandeln wollen“, bedauert Georg von Boroviczeny, Sprecher für Stadtplanung der Piratenfraktion. Die Piraten wollten mit ihrem Antrag erreichen, dass Mieter mithilfe eines Asbestregisters zukünftig die Verwendung asbesthaltiger Baumaterialien in ihren Wohnungen abfragen können. Immerhin seien im Bezirk mehr als 3000 Wohnungen allein von städtischen Wohnungsbaugesellschaften betroffen. In dem Antrag forderten die Piraten auch, dass die Wohnungsbaugesellschaften dazu angehalten werden, diese Wohnungen baldmöglichst zu sanieren. KM

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