Wohnhausneubauten im Bezirk

Tempelhof. Auf den landeseigenen Grundstücken Götzstraße 20 in Tempelhof und Alt-Mariendorf 55 werden demnächst neue Wohnungen gebaut. Beide Areale sind jeweils um 2300 Quadratmeter groß.

Dies sind zwei von insgesamt 27 Berliner Grundstücken, die der Liegenschaftsfonds und die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt in Kürze den sechs landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften für den "Neubau von bezahlbarem Wohnraum" übertragen werden. Laut Übereinkunft kommt in Tempelhof und Mariendorf die Wohnungsbaugesellschaft "Stadt und Land" zum Zuge. Im Gegenzug verpflichten sich die Gesellschaften in den Neubauten einen Anteil von Wohnungen zu einem Quadratmeterpreis von 6,50 Euro anzubieten. Die Rede ist von "rund 20 Prozent" Wohnraum zum Niedrigpreis. Dazu erklärt Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD): "Ein Anteil städtischer Wohnungen gibt dem Land Berlin die Möglichkeit, den Berliner Wohnungsmarkt als Akteur aktiv mitzugestalten. Deshalb stellen wir den landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften für den Wohnungsneubau städtisches Bauland im Rahmen einer zukunftsorientierten Liegenschaftspolitik zur Verfügung. Sie schaffen auf den jeweiligen Grundstücken im Gegenzug günstige Mietwohnungen. Das ist eine zusätzliche Wohnungsneubauförderung über den bestehenden Wohnungsfonds hinaus." Bislang befinden sich noch alle Grundstücke im Treuhandvermögen des Liegenschaftsfonds. Sie sollen nun als Sachwerteinlage durch das Land Berlin auf die städtischen Wohnungsbaugesellschaften übertragen werden.


Horst-Dieter Keitel / hdk
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