Schornsteinfeger-Glückstour: Letzte Etappe endet in Tiergarten

Der stellvertretende Landesinnungsmeister Peter Lehmann und seine Kollegen kurz vor dem Erreichen des Ziels in der Stauffenbergstraße. (Foto: Zeeb Kommunikation)

Tiergarten. 1000 Kilometer sind sie in die Pedale getreten. Für einen guten Zweck. Am 30. Juni endete die diesjährige Glückstour der Schornsteinfeger für krebskranke Kinder am Maritim-Hotel in der Stauffenbergstraße.

Auf der letzten der sieben Etappen dieser einwöchigen neunten Deutschlandrundfahrt, von Potsdam nach Berlin, stießen zu den 32 Teilnehmern in Schwarz, darunter vier Frauen, zahlreiche Schornsteinfeger aus Berlin. Gegen 16.30 Uhr wurden sie von den Delegierten des Bundesverbandstages des Schornsteinfegerhandwerks in Tiergarten in Empfang genommen.

140 000 Euro sind in diesem Jahr zusammengekommen für die bessere medizinische Behandlung krebskranker Kinder. Seit Beginn der Initiative, die 2005 vom 900 Mitglieder starken Verein "Schornsteinfeger helfen krebskranken Kindern" ins Leben gerufen wurde, wurden bereits mehr als eine Million Euro an Spenden erradelt. Sie wurden unter anderem in die Erforschung neuer Medikamente investiert, etwa zweier neuer Immuntoxine gegen Leukämie. Mit ihrer Aktion fördern die Schornsteinfeger zudem Rehakliniken, Wohnheime und weitere Projekte. Die "Glückstour der Schornsteinfeger" ist damit eine der größten privaten Hilfsaktionen in Deutschland.

"Wir wollen alle Kollegen animieren, uns auf die eine oder andere Weise tatkräftig zu unterstützen", sagt der Pressesprecher der Schornsteinfeger-Innung in Berlin, Henry Laubenstein. "Das ist auf unterschiedliche Weise möglich, auch Partner aus Wirtschaft, Politik, Sport und Medien haben die Chance, als Unterstützer durch Werbebanner und so weiter auf sich aufmerksam zu machen."

"Diese Aktion ist für uns alle eine Herzensangelegenheit; dass wir erneut auf dem Niveau des Spendenrekords liegen, ist uns eine große Genugtuung", sagte der stellvertretende Berliner Landesinnungsmeister Peter Lehmann, der auf der letzten Etappe in voller Montur mitgefahren war.


Karen Noetzel / KEN
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