BVV für Wildgehege: Bezirksamt soll sich kümmern

Berlin: Volkspark Rehberge |

Wedding. Das Wildgehege im Volkspark Rehberge soll erhalten und die Betreuung der Tiere verbessert werden. Das hat die BVV auf Antrag der SPD-Fraktion beschlossen.

Nach dem das letzte Wildschwein im Mai eingeschläfert werden musste, weil der alte Keiler krank war, ist das Wildgehege auch Thema in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV). Seit Fertigstellung des Volksparks Rehberge in den 1920-er Jahren werden hier Wildtiere gehalten. Laut Bezirksamt leben hier noch 26 Tiere (Mufflons, Damwild, Schafe, Fasane).

Das Bezirksamt soll sich jetzt mehr für das Wildgehege engagieren und die Zusammenarbeit mit anderen Bezirken suchen, die ebenfalls Tiergehege unterhalten. So soll zum Beispiel durch die Mischung der Herden sichergestellt werden, dass die Tiere in natürlichen Gruppengröße gehalten werden und nicht vereinsamen, heißt es in dem BVV-Beschluss. Der Bezirk soll auch mit Trägern kooperieren, die Menschen mit Behinderungen ausbilden. In anderen Bezirken würden bereits Behinderte zu Tierpflegern ausgebildet. Durch eine Kooperation mit Ausbildungsträgern könnten auch zusätzliche Gelder für die Tierpflege und den Unterhalt des Wildgeheges fließen. DJ
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