Performance-Theaterabend hat Premiere in der Brotfabrik

Weißensee. Zu einem ungewöhnlichen Projekt lädt das Theater am Caligariplatz vom 12. bis 14. Dezember ein. An drei Abenden zeigt die Brotfabrik die installative Theater-Performance "Medea".

"Dazu gestalten wir den Theatersaal um. Er wird zu einem kleinen Museum mit Ausstellungsgegenständen zum Fall Medea", sagt Theaterleiter Nils Foerster. In dieser Ausstellung spielen dann vier Darsteller Szenen zu Medea. Sie widmen sich dabei jeweils einem anderen Aspekt, mal kriminalistisch, mal psychologisch. Das Besondere an dieser Theaterperformance ist, dass die Besucher sich eigenständig durch die Ausstellung und zwischen den Schauspielern bewegen können . Es gibt auch keine feste Anfangszeit. Geöffnet ist an allen drei Tagen ab 19 Uhr, der letzte Einlass findet um 22.30 Uhr statt.

"Medea ist einer der am meisten be- und verurteilten Charaktere der Mythen-, Literatur- und Dramengeschichte", so Nils Foerster. "Mal ist sie die Hexe, mal die sich blutrünstig rächende betrogene Ehefrau, mal die Kindsmörderin - und alles nur, weil sie sich in Jason verliebt, ihm hilft seine Aufgabe zu erfüllen und das Goldene Vlies zu seinem Onkel zu bringen." Als Schauspieler sind Eve Kolb, Anton Pohle, Jochen Keth und Anna Katharina Berthus zu erleben. Regie führt Kerstin Reichelt, für die Ausstattung sorgt Julia Kopa.

Der Eintritt kostet zwölf Euro. Weitere Informationen auf www.medea-projekt.de.

Bernd Wähner / BW
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