Wanderausstellung gibt Eltern und Verwandten Anregungen

Weißensee. Was können Eltern tun, wenn ihre Kinder einer rechtsextremen Ideologie anhängen? Mit dieser Frage setzt sich die neue Wanderausstellung "Mein Kind ist rechts? Was kann ich tun?" auseinander.

Zu sehen ist die Ausstellung vom 8. bis 28. Mai in der Wolfdietrich-Schnurre-Bibliothek in der Bizetstraße 41. Die rechtextreme Orientierung ihres Kindes ist für Eltern eine Herausforderung. Schwierig ist vor allem, Haltungen und Verhaltensweisen kritisch zu hinterfragen und gleichzeitig zu erreichen, dass der Kontakt zum Kind nicht völlig abbricht. Die Ausstellung richtet sich an alle, die sich mit diesem Thema in der eigenen Familie auseinandersetzen müssen. Man erfährt unter anderem, was Rechtsextremismus für Jugendliche attraktiv macht. Die Ausstellung beleuchtet, was Mädchen und Jungen in dieser Szene suchen. Außerdem gibt es Anregungen, wie Eltern reagieren können und wo sie Hilfe finden.Zusammengestellt wurde die Ausstellung vom Projekt "Licht-Blicke ElternStärken" des Vereins pad. Basierend auf den langjährigen Erfahrungen in der Arbeit mit Eltern rechtsextrem orientierter Kinder, entwickelte der Verein die Ausstellungsinhalte. Begleitend zur Ausstellung findet am 27. Mai um 18 Uhr in der Brotfabrik am Caligariplatz eine Diskussion mit Fachleuten zu diesem Thema statt. Organisiert wird diese von der Arbeitsgruppe "Engagement gegen Rechtsextremismus" des Pankower Frauenbeirats und der Netzwerkstelle moskito.

Zu besichtigen ist die Ausstellung montags von 10 bis 20 Uhr, dienstags, donnerstags und freitags von 10 bis 19 Uhr sowie mittwochs 15 bis 19 Uhr.

Bernd Wähner / BW
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