SPD will keine Fremdfirma im Kombi-Bad Spandau-Süd

Wilhelmstadt. Die SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus möchte verhindern, dass die Berliner Bäderbetriebe (BBB) das Kombi-Bad Spandau-Süd, Gatower Straße 19, künftig von einem privaten Management betreiben lassen.

Entsprechende Pläne waren, wir berichteten, auf einer Bürgerversammlung von Fitnessclub Spandau und der SPD am 4. April bekannt geworden. Jetzt lässt die Verwaltung von Sportsenator Frank Henkel (CDU) diese Pläne überprüfen. Anlass dafür ist der Widerstand der SPD-Fraktion.

"Wir fordern die Geschäftsführung auf, alle öffentlichen Hallenbäder mit Personal der Berliner Bäderbetriebe zu betreiben", erklärten am 9. April gemeinsam der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus, Raed Saleh, der zugleich Spandauer Kreisvorsitzender ist, und der sportpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Dennis Buchner. Es sei undenkbar, dass die Beschäftigen in Spandau-Süd zu anderen - vermutlich schlechteren - Konditionen beschäftigt würden als die in Spandau-Nord.

Auch der Spandauer SPD-Abgeordnete Daniel Buchholz ist optimistisch, die Privatisierung verhindern zu können: "Wir sind schließlich die größere Koalitionsfraktion, und wir sind gerade dabei, ehemalige landeseigene Betriebe zu rekommunalisieren."


Christian Schindler / CS
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