Ehre, wem Ehre gebührt: Stadtrat zeichnet Reinickendorfer für ihr Engagement aus

Nach der Verleihung: Gudrun Emel, Helmut Beyer, Martin Lothar, Manfred Grabowsky, Monika Gerst, Ingrid Klinger, Bezirksstadtrat Uwe Brockhausen und die Bezirksbeauftragte für Menschen mit Behinderung, Claudia Meier. (Foto: Rainer Otto)
Berlin: Rathaus Reinickendorf |

Reinickendorf. Den Reinickendorfer Ehrenpreis hatte das Bezirksamt auch in diesem Jahr ausgeschrieben, sechs Frauen und Männer bekamen jetzt die Auszeichnung – für ihren selbstlosen Einsatz zugunsten behinderter Menschen.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde mit einem Programm der Musikschule hat Stadtrat Uwe Brockhausen (SPD) Ende November die sechs Reinickendorfer geehrt, die sich seit vielen Jahren – manchmal sogar Jahrzehnten – selbstverständlich und ehrenamtlich engagieren, ohne viele Worte darüber zu verlieren. Die Preisträger hatte zuvor der Beirat für Menschen mit Behinderung ausgewählt.

Die Urkunden bekamen: Monika Gerst, die im Verein Behindertensportfreunde Frohnau Sportgruppen für schwer erkrankte Frauen und Männer anbietet. Manfred Grabowsky aus dem Märkischen Viertel, der in der Senioreninfothek des örtlichen Netzwerks mitarbeitet. Ingrid Klinger – Mitglied im Vorstand Zentralverein der Taubstummen sowie Martin Lothar, der sich für die Kirchengemeinde in Lübars einsetzt und dort unter anderem für einen rollstuhlgerechten Zugang zum Gemeindehaus gesorgt hat. Gudrun Emel und Helmut Beyer, die im Fürst Donnersmarck Haus einen Vorlesekreis gegründet haben.

Der Stadtrat für Bürgerdienste bedankte sich herzlich bei allen Preisträgern: „Menschen mit Behinderung brauchen Unterstützung und Hilfe. Wir wollen mit der Verleihung des Ehrenpreises in Reinickendorf nicht nur ein großes Dankeschön sagen. Die öffentliche Würdigung soll auch einen Beitrag leisten, um noch mehr Menschen für ein solches Engagement zu gewinnen.“ bm
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