Verkehrserziehung in der Kita Waldfriede

An der Bordsteinkante stehen bleiben. Dann nach links, danach nach rechts und wieder nach links schauen, ob die Straße frei ist. Dann zügig gehen. (Foto: Kahle)

Zehlendorf. Spannung in der Kita Waldfriede, Wilskistraße 55, Verkehrssicherheitsberater Lutz Klemke - ein echter Polizist - macht heute mit den fünf- bis sechsjährigen Mädchen und Jungen Verkehrserziehung.

Zur Einstimmung erfahren die Kinder viel über die Polizei, die in Uniform zu Fuß, mit einem Polizeihund, dem Fahrrad, beritten, einem Auto, einem Boot oder dem Hubschrauber unterwegs ist, den Verkehr regelt und auch Bösewichte einfängt.

Und Lutz Klemke staunt nicht schlecht über die Vorkenntnisse der jüngsten Teilnehmer im Straßenverkehr. Die Verkehrserziehung ist Bestandteil der Vorschularbeit des integrativen Kindergartens, die einmal in der Woche stattfindet. Alle Jungen und Mädchen können Fahrrad fahren und tragen dabei einen Helm. "Das ist wichtig, um den Kopf zu schützen", erklärt Fiamma (5). Auch wissen sie, wie man sich im Kindersitz im Auto der Eltern anschnallen muss.

Aber wie verhält man sich zu Fuß im Straßenverkehr? Lutz Klemke spiel mit den Kindern das Spiel "Vor der Bordsteinkante halt!" Während der Satz gesprochen wird, klatschen sich Kinder im Takt auf die Schenkel, denn die Beine sind ja auch beteiligt.

Die Kinder lernen, erst nach links, dann nach rechts und dann noch einmal nach links zu sehen. Erst dann kann man gehen! "Am sichersten ist das Überqueren einer Straße an einer Ampel oder einem Fußgängerüberweg, dem Zebrastreifen", meldet sich David (5).

Anhand von lustigen Ausmalbögen lernen die Kinder die Ampelfarben und deren Anordnung. Der Theorie folgt die Praxis. Es geht es zur praktischen Übung auf die Straße. Abschließen dürfen alle Kinder einmal in einem echten Polizeiauto Platz nehmen.


Michael Kahle / m.k.
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