38 Afrikaner im früheren Auffanglager Marienfelde untergebracht

Zehlendorf. Die Evangelische Kirche im Bezirk bittet um Spenden für afrikanische Flüchtlinge in Marienfelde. Sie waren nach dem Sturz Gaddafis aus Libyen vertrieben worden.

Derzeit leben 38 sogenannte Lampedusa-Flüchtlinge im früheren Auffanglager nur von Spenden. Mit ihrem italienischen Aufenthaltstitel haben sie nach Auskunft von Nora Brezger in Deutschland keinen Zugang zu Sozialleistungen. Die Vereinigung "Asyl in der Kirche" benötigt schnellstmöglich finanzielle Mittel zur Überbrückung der Situation, da erst ab Mitte Februar eine Versorgung zur Verfügung steht.

Das Asylbewerberheim wurde laut Brezger von der Bevölkerung gut aufgenommen. Es gebe mehrere Unterstützungsinitiativen und einen guten Austausch mit den Teltowern. "Trotzdem bleibt für die Menschen im Asylverfahren die Ungewissheit über ihre Zukunft", teilt die Flüchtlingsspezialistin im Kirchenkreis Teltow-Zehlendorf mit.

Weitere Informationen über Spendenmöglichkeiten unter www.teltow-zehlendorf.de/fluechtlingsarbeit oder 802 16 85.

Martinus Schmidt / mst
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