Spende fließt in die Jugendarbeit in Zehlendorf

Mario Münk von der Berliner Volksbank überreichte Schecks an das Nachbarschaftshaus Wannseebahn, an Sozialarbeit & Segeln und Zephir. (Foto: M. Schmidt)

Zehlendorf. Eine O-Jolle soll künftig die Arbeit mit Schulkindern in Zehlendorf fördern, die Schwierigkeiten beim Lernen haben. "Sozialarbeit und Segeln (S&S)" ist eines der drei Projekte im Bezirk, die von der Berliner Volksbank mit Spenden bedacht wurden.

Mit dem Geld können die Jugendhelfer von der gemeinnützigen S&S GmbH ihr Mobiles Café betreiben. Das "MoCafé" fährt Schulen und Kitas in Zehlendorf an, um Eltern von auffällig gewordenen Kindern über Präventiv-Angebote zu informieren. Acht der betroffenen Schulkinder können ab kommendem Frühjahr etwas Besonderes erleben. Dann nämlich wollen die S&S-Sozialarbeiter aus der Berlepschstraße mit ihren Schützlingen auf das Wasser. Von den ZDF-Studios haben sie die O-Jolle "Clara" geschenkt bekommen, auf der Peter Lustig von der Sendung "Löwenzahn" den Kindern früher erklärte, wie die Dinge funktionieren. Derzeit liegt das Mahagoni-Boot noch auf der Werft in Spandau. Im April ist Ansegeln auf der Havel angesagt. Auch das Reiten zählt seit Langem zu den Angeboten der S&S gGmbH.

Einen Großteil der Kosten trägt zwar das Jugendamt, sagt S&S-Leiterin Petra Mehrmann. Mit Jugendstadträtin Christa Markl-Vieto ist sie sich aber einig, dass Hilfe von Sponsoren auch im vermeintlich reichen Berliner Südwesten immer willkommen ist.

Jeweils 1830 Euro gehen an S&S und das "Mobile Wohnzimmer" des Nachbarschaftshauses Wannseebahn, das mit einem alten Feuerwehrauto unterwegs ist und Jugendliche unter anderem über Freizeitangebote informiert. 2000 Euro gehen an das Streetlife-Projekt des Vereins Zephir.

Die jetzt überreichten Spenden sind nach Auskunft von Mario Münk von der Berliner Volksbank Überschüsse aus dem überregionalen Gewinnsparen. Dadurch kamen insgesamt 170 000 Euro in Berlin und Brandenburg als Spenden der Genossenschaftsbank zusammen. Bei der Auswahl der drei begünstigten Projekte folgte die Bank Empfehlungen von Bürgermeister Norbert Kopp (CDU).


Martinus Schmidt / mst
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