Hilfe für das Kosmosviertel

Altglienicke. Das Wohngebiet an der Schönefelder Chaussee erhält ein Quartiersmanagement. Das Kosmosviertel gehört zu vier Projekten, die auf Antrag von Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel (SPD) noch kurz vor Weihnachten als Quartiersmanagementgebiete eingestuft wurden.

Das Quartiersmanagementverfahren ist seit 1999 ein befristetes Eingreifen des Senats in Gebiete, die städtebaulich, wirtschaftlich und sozial benachteiligt sind. Es verfolgt das Ziel, diese Stadtteile zu stabilisieren und aufzuwerten. Dazu sollen die in diesem Gebiet bereits engagierten Akteure aus Verwaltung, Politik, Wirtschaft, Vereinen und Anwohner zusammengebracht werden. Investitionen in öffentliche Infrastruktur, den öffentlichen Raum und das Wohnumfeld sollen dazu beitragen, den sozialen Zusammenhalt zu verbessern.

Für das Quartiersmanagement stehen pro Jahr rund 200 000 Euro zur Verfügung. Im Kosmosviertel mit seinen rund 6000 Bewohnern gibt es noch unsanierte Plattenbauten, zu den sozialen Problemen zählen Alkoholismus und ein hoher Anteil häuslicher Gewalt.

Mit dem Quartiersmanagement sollen Bewohner motiviert werden, sich verstärkt für ihren Kiez einzusetzen. Richtig los geht es im April. Derzeit gibt es 34 Quartiersmanagementgebiete in sieben Berliner Bezirken. RD
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