Alles im Plan beim Brückenbau: Unterbrechungen der Arbeiten bautechnisch bedingt

Marzahn-Hellersdorf. Die Arbeiten an der Brücke über die Wuhle zwischen Zimmermannstraße und Lindenstraße sind im Zeitplan. Die Brücke soll im Herbst fertig sein.

Leser der Berliner Woche hatten in den zurückliegenden Wochen und Monaten mehrfach den Eindruck, dass sich beim Neubau der Brücke nichts bewegt. An der Baustelle seien mitunter tagelang keine Bauarbeiter zu sehen gewesen, teilten sie mit und fragten, wann die neue Brücke fertig sein werde.

„Die Arbeiten an der Zimmermannstraßenbrücke liegen im Zeit- und Kostenrahmen. Die Fertigstellung ist für September 2016 geplant“, beantwortet Derk Ehlert von der Pressestelle der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung eine Anfrage der Berliner Woche. Unterbrechungen der Arbeiten seien bautechnologisch und durch die Witterung bedingt gewesen. Hierzu gehörten Zeiten zur Aushärtung des Betons, Untersuchungen von Abbruchmaterien und Wechsel der Gewerke. Aber auch der Wasserstand der Wuhle, Regen und tiefere Temperaturen hätten ihren Einfluss auf den Verlauf der Arbeiten gehabt.

Schäden machten neue Brücke nötig

Die Zimmermannstraßenbrücke überquert die Wuhle zwischen Kaulsdorf und Biesdorf. Auf Kaulsdorfer Seite befindet sich die Lindenstraße und auf Biesdorfer Seite die Zimmermannstraße. Die alte Brücke wies erhebliche Schäden auf. Deshalb stellte die Senatsverwaltung 1,3 Millionen Euro bereit, um sie durch eine neue zu ersetzen. Der Abriss der alten Brücke begann im Mai 2015.

Fußgänger und Radfahrer kommen gegenwärtig über einen behelfsmäßigen Übergang über die Wuhle. Autos und Busse fahren über eine Umleitung über die Heerstraße. Besonders die Umleitung der Busse sorgte bei Anwohnern in Nebenstraßen in der Vergangenheit für Verärgerung. hari
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