Crowdfunding der Fotostiftung erfolgreich

Geld für die Sanierung hat das Crowdfunding-Projekt gesichert. (Foto: tsc)

Charlottenburg. Als vor 45 Tagen die Kampagne begann, war es noch unsicher, ob sich über die Internetplattform "Startnext" tatsächlich eine Spendensumme von 100 000 Euro sammeln lässt. Jetzt steht fest: C/O Berlin erhält sogar ein Viertel mehr.

Zur Pressekonferenz im Amerikahaus konnte man vor wenigen Wochen bei Stiftungsdirektor Stefan Erfuth und seinen Mistreitern eine leichte Besorgtheit aus den Gesichtern lesen. Jetzt aber ist der Boden geebnet für Zuversicht - denn mit einer Finanzspritze von 122 664 Euro wird der Umbau des Amerikahauses bis zur Eröffnung der Galerie C/O Berlin am Bahnhof Zoo problemlos zu bewältigen sein.

Nicht nur die eigene Ziele sind mit Bekanntgabe des Kampagnenergebnisses übertroffen - nebenbei wurde auch ein Rekord gebrochen: Noch nie sicherte sich eine private deutsche Kultureinrichtung in Sachen Internet-Crowdfunding einen derart hohen Betrag.

Das Geld fließt nun in den Aufbau von Klima- und Sicherheitstechnik, Bodenbelägen, Ausstellungswänden, Vitrinen und Beleuchtung. Nach fast zwei Jahren ohne Ausstellung und der Übersiedlung aus dem Alten Postfuhramt in Mitte dürfen Freunde der Fotokunst am 30. Oktober die Wiedereröffnung feiern. Auf einer Fläche von 2300 Quadratmetern erlebt man dann vier Ausstellungen gleichzeitig. Zu sehen gibt es Magnum Contact Sheets, Will McBride, Magnum Photomaton sowie Luise Schröder.


Thomas Schubert / tsc
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