Grüne bemängeln Ausstattung der Säle

Charlottenburg-Wilmersdorf. Sobald ein großes "O" auf der Tagesordnung steht - wie in den Fällen Oeynhausen und Olivaer Platz - sind die Ausschussräume oft überfüllt. Aus Sicht der Grünen-Fraktion steht fest: So publikumsfeindlich kann es nicht bleiben.

Man muss schon genau hinhören und hinschauen, will man verstehen, was Fachleute und einfache Bürger zu drängenden Problemen beitragen. Die Ausschüsse der BVV laden zum Mitreden ein, machen aber selbiges bisweilen schwerer als nötig. Auch Pressevertreter hatten sich mit einem Platz auf dem Fensterbrett fast schon arrangiert, da mahnt die Grünen-Fraktionen zur Verbesserung der Situation. "Mir wäre kein rollstuhlgerechter Raum bekannt mit geeigneten Lautsprechern und einem Beamer", kritisiert Ansgar Gusy die schlechte Ausstattung.

Immobilienstadträtin Dagmar König (CDU) kennt hingegen gleich zwei: den BVV-Saal und den Festsaal im Rathaus Charlottenburg. "Dort können wir auch Veranstaltungen mit 200 Teilnehmern entsprechen", stellt sie klar.

Jedoch sei dies nur theoretisch der Fall, warnt Annegret Hansen (SPD). Denn diese Räume seien oft vermietet. Und aus Sicht der Piraten höchstens so kümmerlich ausgerüstet, dass es für einen Heimkinoabend taugt. Bauliche Änderungen sieht Stadträtin König bis auf Weiteres nicht im Bereich des Möglichen. Eher schon eine bessere Vorbereitung der kritischen Termine. Nun soll im Haushaltsausschuss diskutiert werden, was zu tun ist, damit man künftig im entscheidenden Moment alles hört und sieht.


Thomas Schubert / tsc
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