Traditionskino am Hardenbergplatz fit für die Zukunft

Hans Joachim Flebbe verdankt Berlin den Zoo Palast in moderner Gestalt. (Foto: Wecker)

Charlottenburg. Im Zoo Palast werden wieder Filme gezeigt. Zu verdanken ist das Berlinalechef Dieter Kosslick, der wie ein Löwe um dieses Kino gekämpft hat. Es ist das Verdienst von Hans-Joachim Flebbe, der so stark für das Kino brennt, dass er 5,5 Millionen Euro in den Umbau investiert.

Großes Lob spendete auch sein Vermieter Dr. Jürgen Büllesbach von der Bayerischen Hausbau, die den gesamten Zoobogen einschließlich Hutmacherhaus neu gestaltet. Vorab bat er ihn schon um Nachsicht, falls das Geschäft doch nicht so wie erhofft anlaufen sollte. "Der Zoo Palast ist wie damals komplett gefüllt", erinnert sich der mit stehendem Beifall empfangene Stargast Lilo Pulver, die bereits 1957 den ursprünglichen Zoo Palast eröffnet hatte. Das betraf aber nur die Eröffnungsgala. Als die Ehrengäste die ersten Filme wie "Die Tribute von Panem" im großen Saal sehen konnten, zogen Cosma Shiva Hagen, der Champagner und das Buffet mehr als die Filmkunst, sodass nur einige Enthusiasten verloren in den etwa 20 000 Euro teuren Ledersesseln mit variabler Rückenlehne und bis 1,60 Metern Beinfreiheit das Geschehen auf der Leinwand verfolgten. Darauf wurde das karikiert, was sich unten im Foyer abspielte: der Rummel um die Stars, von denen unter anderem mit Iris Berben, Dani Levy, Matthias Schweighöfer, Christian M. Ohrt, Gesine Cukrowski und Alexandra Neidel viele gekommen waren.


Frank Wecker / FW
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