Halat nicht mehr Hertha-Trainer

Charlottenburg. Für den Oberligisten kommt es momentan knüppeldicke. Die Charlottenburger mussten am Sonntag im Heimspiel gegen den FC Strausberg durch eine unglückliche 1:2 (1:1)-Niederlage nicht nur ihre siebte Pleite in Folge hinnehmen. Auch trat Trainer Kemal Halat unmittelbar nach der Partie von seinem Amt zurück. „Die Mannschaft braucht nun einen neuen Impuls“, begründete er seinen Schritt, der die Vereinsverantwortlichen unvorbereitet traf. Gebetsmühlenartig hatten sie in der Vergangenheit betont, trotz der Talfahrt bis ans Tabellenende an Halat festzuhalten. Letztlich fehlte dem Übungsleiter das nötige Glück, das war auch gegen Strausberg unübersehbar. Zwar gingen die Herthaner früh durch einen verwandelten Foulelfmeter von Ergün Cakir 1:0 in Front (3.), dann aber egalisierten die Gäste zum 1:1 durch Felix Angerhöfer (21.), um kurz nach der Pause erneut durch Angerhöfer in Führung zu gehen (52.). Alles Anrennen der Gastgeber nutzte in der Folgezeit nichts.

Vorerst übernimmt der bisherige Co-Trainer Munier Raychouni die Leitung der Mannschaft.
Vielleicht hat er ja etwas mehr Glück, das die Charlottenburger am Sonnabend im Kellerduell beim Drittletzten FC Mecklenburg Schwerin dringend benötigen (14 Uhr, Stadion Lankow). Nur drei Tage später (Dienstag, 31. Oktober) geht es mit dem Heimspiel gegen den Malchower SV weiter (14 Uhr, Sömmeringstraße).
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