Yaam-Umzug hat begonnen

Friedrichshain. Mit einer "Closing-Party" hat der Yaam-Club am Ostermontag den Abschied von seinem bisherigen Gelände gegenüber vom Ostbahnhof gefeiert.

Danach begann der Umzug ins neue Domizil. Das liegt nur wenige Meter weiter auf dem sogenannten Maria-Grundstück an der Schillingbrücke. Das Yaam bezieht dort die Räume des bisherigen Clubs "Magdalena". Magdalena hat nach langer Suche ein neues Quartier am Osthafen gefunden. Es soll sich dabei um das ehemalige Gebäude des "Neuen Deutschland" an der Elsenbrücke handeln. Das Yaam musste sein Gelände verlassen, weil dort gebaut wird. Um dem Club eine Ausweichmöglichkeit zu sichern beantragte der Bezirk eine Rückübertragung der Fläche an der Schillingbrücke aus der Verantwortung des Liegenschaftsfonds in seinen Besitz. Das wurde bereits Ende 2012 so vereinbart, die endgültige Zustimmung des Abgeordnetenhauses gab es allerdings erst ein Jahr später. Ein langer Weg also bis zum Umzug.

Der bedeute auch so eine gewaltige Herausforderung, sagt Yaam-Chef Jan Lerch. "Es ist das Größte, was wir bisher gestemmt haben." Das bezieht er sich nicht nur auf das Kisten schleppen, sondern auch das Einrichten des neuen Quartiers. "In den ersten Wochen ist noch nicht alles fertig. Außerdem wollen wir einiges neu machen." Geplant sei zum Beispiel ein Sportfeld auf dem Dach.

Die Außenanlagen sollen dagegen zwischen dem 5. und 9. Mai weitgehend hergestellt werden. Dabei setzt der Club auf zahlreiche Helfer. Denn die Arbeiten finden im Rahmen der RBB-Aktion "96 Stunden" statt. Freiwillige werden dabei aufgerufen, an der Baustelle mit Hand anzulegen.

Die Eröffnungsparty findet am 28. Mai statt.


Thomas Frey / tf
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