Knapp das Superfinale verpasst: Erfolgreicher Fernsehauftritt der Andreas-Schüler

Moritz und Ian, hier mit Moderator Malte Arkona, waren beim Fernsehquiz so etwas wie die Spielführer ihrer Klasse. (Foto: Copyright: KiKA/Melanie Grande)

Friedrichshain. Im Februar hatte die Klasse 6.1 des Andreas-Gymnasiums einen Termin in einem Kölner Fernsehstudio.

Sie hatte sich erfolgreich für eine Teilnahme am Wissensquiz "Die beste Klasse Deutschlands" des Kinderkanals (KiKA) qualifiziert. Wie die Schüler dort abgeschnitten haben, erfuhren die Zuschauer allerdings erst am 28. April sowie am 1. Mai. An diesen Tagen wurden ihre Auftritte der Schüler ausgestrahlt.

Zwei Mal war die 6.1. deshalb zu sehen, weil sie vor allem in der ersten Runde sehr erfolgreich war. Denn am 28. April, als es zunächst um den Tagessieg ging, wurde der Kontrahent, die Isarnwohld-Schule aus Gettorf in Schleswig-Holstein, klar mit 52:36 Punkten geschlagen. Bei dem knapp halbstündigen Quiz mussten die Schüler Fragen aus allen möglichen Wissensgebieten beantworten - von der Farbe eines Chamäleonschwanzes bis zum Erkennen einer Sonnenfinsternis.

Mit diesem Sieg qualifizierte sich die Klasse für das Wochenfinale, das am 1. Mai über die Bildschirme flimmerte. Hier waren vier Schulen am Start, von denen nur der Beste den Sprung in das Superfinale schaffte. Diesen Einzug verpassten die Friedrichshainer ganz knapp als zweite. Ansonsten hätte es noch einen dritten Fernsehauftritt gegeben, der am 23. Mai ab 10.03 Uhr in der ARD zu sehen ist.

Aber auch so waren die TV-Tage für die Sechstklässler ein spannendes Erlebnis. Ebenso für ihre Klassenlehrerin Tina Heuer. Die Schule hatte zwar seit Februar das Ergebnis ihrer Teilnehmer nicht öffentlich gemacht, aber zumindest deren Familien und auch Freunde wussten natürlich Bescheid. "Wir überlegen jetzt, uns für das kommende Jahr erneut zu bewerben", sagt Tina Heuer. "Wenn das die Regeln erlauben".

Beim KiKA-Quiz 2015 wollten insgesamt 1214 Schulklassen aus ganz Deutschland mitmachen. Davon erhielten 32 eine Einladung ins Fernsehstudio.


Thomas Frey / tf
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