Wohnen im Künstlerkiez: Gesobau baut in der Uferstraße bis 2017 drei Häuser mit 180 Wohnungen

Bis Frühjahr 2017 werden an der Uferstraße 180 Mietwohnungen gebaut. (Foto: Arge BOR GbR)
Berlin: Uferhöfe |

Gesundbrunnen. Bausenator Andreas Geisel und Bürgermeister Christian Hanke (beide SPD) haben am 25. September den Grundstein für das Neubauprojekt Uferhöfe gelegt.

Die künftigen Mieter sind vom kreativen Geist umzingelt. Die Wohnungsbaugesellschaft Gesobau errichtet ihr bisher größtes eigenes Neubauprojekt im Künstlerkiez am grünen Pankeufer. Direkt neben dem Haupthaus der insgesamt drei Wohngebäude befindet sich das Atelierhaus Wiesenstraße 29, früher Produktionsstandort der einstigen Druckmaschinenwerke Rotaprint. Nördlich angrenzend arbeiten ebenfalls Kreative in den früheren Fabrikhallen auf dem Rotaprint-Areal an der Gottschedstraße. Ein paar Meter weiter die Uferstraße hoch ist aus den ehemaligen Zentralwerkstätten der BVG vor acht Jahren ein weiterer Arbeitsort für Künstler und Musiker sowie beliebter Veranstaltungsort für Theater, Tanz und Ausstellungen entstanden: Die Uferhallen mit den Ufer-Tanzstudios.

180 Wohnungen baut die Gesobau seit Sommer auf die grüne Freifläche zwischen den Häusern. Uferhöfe haben die Verantwortlichen das Projekt auf dem Grundstück zwischen Bornemannstraße und Uferstraße getauft. Ein Drittel der Wohnungen werden gefördert und sollen mit Kaltmieten von durchschnittlich 6,50 Euro pro Quadratmeter angeboten werden. Wie teuer die anderen Wohnungen werden, wollte die Gesobau nicht mitteilen. Die 1,5-Zimmer- bis 4,5-Zimmer-Wohnungen sind zwischen 36 und 118 Quadratmeter groß. Überwiegend werden kleinere Wohnungen gebaut, wie Jana Geitner von der Gesobau sagt. Die 2,5-Zimmer-Wohnungen bilden den Schwerpunkt, gefolgt von 1,5-Zimmer-Wohnungen. Große Wohnungen ab vier Zimmer gibt es in dem Neubaukomplex nur 13. In den Erdgeschossen wird es weder Geschäfte noch Gemeinschaftseinrichtungen wie eine Kita geben. Das Ensemble wird ein reiner Wohnstandort. Die Bewohner können ihre Autos in zwei Tiefgaragen mit insgesamt 65 Stellplätzen parken. Die vier- bis siebengeschossigen Gebäude wurden von der Arbeitsgemeinschaft BOR GbR entworfen.

Das Neubauprojekt ist Auftakt der Gesobau-Wachstumsstrategie 2026. In den kommenden zehn Jahren will das Wohnungsunternehmen 12 500 Wohnungen bauen. Aktuell gibt es konkrete Pläne für 2124 neue Mietwohnungen. Die landeseigene Gesobau bewirtschaftet einen Bestand von rund 41 000 eigenen Wohnungen, vornehmlich im Berliner Norden. Die 1960-er Jahre-Großsiedlung Märkisches Viertel ist der bekannteste Standort. In Wedding hat die Gesobau rund 5800 Wohnungen. Derzeit gibt es außer den Uferhöfen keine weiteren Neubauvorhaben in Wedding. Alle Infos zur Gesobau-Neubauoffensive im Internet unter www.gesobau.de/unternehmen. DJ
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