Gemeinsam singen gegen Fremdenhass im Berliner Hauptbahnhof

Hunderte Reisende sangen bei einem Flashmob gemeinsam mit Chören gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit an. (Foto: Kahle)
Berlin: Hauptbahnhof |

Moabit. Gänsehautfeeling im Berliner Hauptbahnhof: Hunderte Menschen sangen am 28. November zum Abschluss eines Chorflashmobs das Lied „Schrei nach Liebe“ von der Band „Die Ärzte“.

Bereits 1993 prangerten die „Ärzte“ mit dem Song Fremdenhass an. Das Lied ist angesichts dumpfer Parolen von rechts und brennender Asylunterkünfte aktueller denn je. Um ein Zeichen zu setzen gegen Rassismus und Ausländerfeindlichkeit, hatten sich die Werbegemeinschaft der Berliner Bahnhöfe, der Chorverband Berlin, der Verein InterKörmet, der belgische Mädchenchor Scala und viele Reisende unter dem Motto „Miteinander stehen, gemeinsam singen!“ spontan zusammengefunden. Stimmgewaltig unterstützt wurden sie dabei von syrischen und deutschen Künstlern, vom Straßenchor Berlin und dem Begegnungschor Berlin. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch die syrische Band „Rasiv“. Die bekannte deutsch-iranische Schauspielerin Jasmin Tabatabai moderierte das Programm. m.k.
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