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Alles zum Thema Rassismus

Beiträge zum Thema Rassismus

Politik

Geld für Jugendprojekte jetzt beantragen
Jury entscheidet im September über Vergabe der Fördermittel

Jugendliche aus dem Bezirk können noch Geld für Projekte beantragen. Eine Jury entscheidet über die Vergabe der finanziellen Mittel. Unter dem Motto „Für ein besseres Pankow“ können Jugendliche im Alter von zwölf bis 21 Jahre noch für das Jahr 2018 Fördermittel für eigene Projekte beantragen. Damit sollen Jugendgruppen von mindestens drei Personen die Möglichkeit erhalten, ihre Ideen zu verwirklichen. Sie können eine Fördersumme in Höhe von bis zu 1000 Euro erhalten. Diese Projekte laufen...

  • Bezirk Pankow
  • 29.07.18
  • 36× gelesen
Blaulicht

15 Übergriffe im Jahre 2017

Tiergarten. Nach dem neuesten „Schattenbericht“ der Opferberatung „Reach Out“ über rechte, rassistische und antisemitische Gewalt in Berlin 2017 ereigneten sich in Tiergarten 15 Vorfälle. Im gesamten Bezirk Mitte waren es 60 Angriffe. Das ist die höchste Anzahl in der Stadt. Knapp ein Drittel der Angriffe waren rassistisch motiviert. 20 Taten richteten sich gegen Menschen aufgrund ihrer sexuellen Identität. Insgesamt ereigneten sich in Berlin im vergangenen Jahr 140 Fälle. Das häufigste...

  • Tiergarten
  • 24.07.18
  • 16× gelesen
Politik

Rassistische Gewalt im Bezirk

Schöneberg. Nach dem neuesten „Schattenbericht“ der Opferberatung „Reach Out“ über rechte, rassistische und antisemitische Gewalt in Berlin für 2017 ereigneten sich in Schöneberg 15 Angriffe. Insgesamt waren es in Berlin im vergangenen Jahr 140 Fälle. Das häufigste Tatmotiv war wie seit Jahren Rassismus. Allerdings ist rassistische Gewalt gegenüber 2016 um 48 Prozent zurückgegangen. KEN

  • Schöneberg
  • 21.07.18
  • 88× gelesen
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Politik

Dreitägiges Festival "Offenes Neukölln" setzt ein Zeichen gegen rechts

Zum zweiten Mal findet das Festival „Offenes Neukölln“ statt. Von Freitag bis Sonntag, 1. bis 3. Juni, gibt es mehr als 150 Veranstaltungen im ganzen Bezirk. Organisator ist das „Bündnis Neukölln – Miteinander für Demokratie, Respekt und Vielfalt“, ein Zusammenschluss von Organisationen, Gewerkschaften, Parteien, Religionsgemeinschaften und Einzelpersonen. Sie alle wollen den vielen Angriffen aus der rechten Szene, die es in den vergangenen Jahren gegeben hat, etwas entgegensetzen....

  • Neukölln
  • 31.05.18
  • 261× gelesen
Politik
Der Pfalzgrafenweg hieß bis zum 16.Mai 1938 Offenbachstraße. Damals wurden zahlreiche Straßen von den Nazis umbenannt.
3 Bilder

Unrecht auf Straßenschildern: Umbenennungen stammen aus der Nazi-Zeit

Die Benennung von Straßen hat meist weltanschauliche Hintergründe und ist oft hochpolitisch. Die reihenweise Umbenennung von Straßen in Mahlsdorf durch die Nazis im Mai 1938 war ein Akt der Umsetzung nationalsozialistischer Rassenpolitik. Die Straßenschilder wurden am 16. Mai 1938, also vor 80 Jahren, ausgetauscht. Aus der Meyerbeerstraße wurde die Friesacker Straße, aus der Mendelssohnstraße die Landvogtstraße, aus der Offenbachstraße der Pfalzgrafenweg. Insgesamt betraf es fünf jüdische...

  • Mahlsdorf
  • 08.05.18
  • 1112× gelesen
  • 1
Politik

Weniger Vorfälle im Register

Tempelhof-Schöneberg. Im „Berliner Register“ dokumentieren Out Reach, die Beratungsstelle für Opfer rassistischer und rechter Gewalt, und die Register der Bezirke Angriffe und Vorfälle, die einen rassistischen, antisemitischen, schwulenfeindlichen oder einen anderen diskriminierenden Hintergrund haben. Aufgeführt werden neben Gewalttaten auch propagandistische Aktivitäten wie das Anbringen von Aufklebern, Plakaten oder Sprühereien, die eine rechtsgerichtete Selbstdarstellung oder Verharmlosung...

  • Schöneberg
  • 02.05.18
  • 24× gelesen
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Blaulicht

Register Friedrichshain-Kreuzberg verzeichnet Anstieg rechtsextremer Taten

Im Bezirk hat es im vergangenen Jahr 170 Fälle von rassistischen, antisemitischen, homophoben oder politisch motivierten Vorkommnissen gegeben, die dem rechten Spektrum zugeordnet werden können. Zu diesem Ergebnis kommt die Auswertung des Registers Friedrichshain-Kreuzberg. Die Angaben basieren auf selbst recherchierten sowie durch andere Initiativen oder Einzelpersonen bekannt gemachten Delikten. Die Bewertung mancher Taten ist zwar bisweilen Definitionssache, trotzdem lässt sich ein Trend...

  • Friedrichshain
  • 19.04.18
  • 37× gelesen
Politik
Die Tribüne war mit Plakaten beklebt.
2 Bilder

Protest-Besuch in der BVV: Gentrifizierungsgegener stören Sitzung

Längere Zeit ist die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) von Besetzungen und Happenings verschont geblieben. Bis zum 21. März. Bei dieser Sitzung wurden verschiedene Aktivisten aus der Anti-Gentrifizierungs-Community vorstellig und sorgten für einen zeitweisen Abbruch der Beratungen. Wie immer waren die Heroen der Bewegung in militärisch-akkurater Form in den Saal einmarschiert. Begleitet von Schlaggeräuschen und natürlich auch mit den üblichen Slogans im verbalen Repertoire. Es ging um...

  • Friedrichshain
  • 09.04.18
  • 131× gelesen
Politik

Hauptmotiv Rassismus: Opferberatungsstelle zählt neun Angriffe in Spandau

Die Zahl der Angriffe mit rassistischem, antisemitischem oder rechtem Hintergrund ist in Spandau gesunken. Grund zur Entwarnung gibt es trotzdem nicht. Eine Muslimin wird von einem Mann im U-Bahnhof sexuell belästigt und wegen ihres Kopftuchs beschimpft. Der Inhaber eines Lokals wird von einem Gast beleidigt und mit Gläsern beworfen. Der Gast zeigt den Hitlergruß. Ein junger Mann verteilt Flyer für die CDU. Plötzlich wird er von einem Unbekannten, der Flyer der AfD verteilt, angepöbelt und...

  • Spandau
  • 17.03.18
  • 105× gelesen
Politik

Kein Platz für Antisemtismus im Bezirk

Mit der Verabschiedung einer politischen Willensbekundung haben die Bezirksverordneten auf die zunehmende Zahl antisemitischer Vorfälle in Land, Stadt und Bezirk reagiert. Darin heißt es: „Die Bezirksverordnetenversammlung muss leider zur Kenntnis nehmen: In einer Zeit des aggressiver werdenden Antisemitismus, in der sich antijüdische Übergriffe häufen, in der offene Antisemiten wieder in den deutschen Parlamenten sitzen, auf deutschen Straßen israelische Fahnen verbrannt werden, in dieser...

  • Schöneberg
  • 25.01.18
  • 210× gelesen
Sonstiges
Die Datteltäter: Farah Bouamar, Marcel Sonneck, Hibat Khelifi, Fiete Aleksander, Younes Al Amayra.

Mit Satire gegen Vorurteile: Die Datteltäter veröffentlichen ihre Videos auf Youtube

Weddinger Altbau, erster Stock. Der Name auf dem Klingelschild verrät wenig: Datteltäter e.V. Dahinter aber verbirgt sich eine Wohnung, in der das kreative Chaos zu Hause ist. Ein Hochbett, Umzugskisten, ein Schreibtisch mit Monitor. Younes Al Amayra, einer von insgesamt sieben Datteltätern wirkt unruhig. Wie an jedem Freitag wird gleich das neue allwöchentliche Youtube-Video der Satire-Truppe online gestellt: „Es ist immer wieder spannend zu sehen, wie sich die Resonanz entwickelt.“ Sie...

  • Prenzlauer Berg
  • 24.01.18
  • 447× gelesen
Blaulicht

Schuppen beschmiert

Friedrichshain. Unbekannte haben die Außenwand eines Schuppens in der Straße Fischzug auf Stralau mit fremdenfeindlichen Parolen beschmiert. Ein Passant entdeckte die Schriftzüge am Abend des 8. Januar und alarmierte die Polizei. Der Staatsschutz ermittelt. tf

  • Friedrichshain
  • 11.01.18
  • 8× gelesen
Politik
Große Häuserblöcke, und dazwischen ein bischen Farbe: Raed Saleh im Spandauer Viertel seiner Kindheit.
2 Bilder

Plädoyer für eine neue Leitkultur: Raed Saleh schrieb das Buch „Ich Deutsch“

Spandau. Mit seinem Buch „Ich Deutsch“ plädiert der Spandauer SPD-Vorsitzende und Vorsitzende der SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, Raed Saleh, für eine neue deutsche Leitkultur – beweglich und offen, und doch mit strikten Regeln. Wenn man sich mit Raed Saleh zum Gespräch über sein Buch verabreden möchte, kommt schnell die Einladung zu einem Spaziergang durch die Großsiedlungen an der Heerstraße. Hier kam Raed Saleh 1982 im Alter von fünf Jahren an, als seine Familie aus Sebastia im...

  • Falkenhagener Feld
  • 29.08.17
  • 223× gelesen
Politik
Carolin Emcke hat als Spiegel-Auslandskorrespondentin gearbeitet und ist als Publizistin für die Zeit und die Süddeutsche Zeitung tätig. Für ihren Essay „Gegen den Hass“ erhielt sie 2016 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.

Gegen Hass: Neuköllner Buchläden gegen Rechtspopulismus

Neukölln. Carolin Emcke kommt nach Rudow. Am Freitag, 1. September, liest die Friedenspreisträgerin des Deutschen Buchhandels in der evangelischen Kirchengemeinde an der Prierosser Straße 70 aus ihrem Essay „Gegen den Hass“. Das ist der Auftakt der neuen Veranstaltungsreihe „To Do: Demokratie“ von Neuköllner Buchläden. Carolin Emcke folgt der Einladung von Heinz Ostermann, dem Eigentümer der Buchhandlung „Leporello“. Er hatte sich im vergangenen Jahr mit Kolleginnen und Kollegen zur...

  • Neukölln
  • 28.08.17
  • 129× gelesen
Bildung

Paulo-Freire-Berufsfachschule ist „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

Moabit. Vielfalt ist ein Gewinn. Davon ist die kleine Berufsfachschule „Paulo Freire“ der gemeinnützigen Organisation „Zentrum Überleben“ für Überlebende von Folter und Kriegsgewalt in der Turmstraße überzeugt. Dafür hat sie den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ erhalten. Der Titel ist keine Auszeichnung, auf der sich eine Schule ausruhen kann. Vielmehr unterschreibt die Schulgemeinschaft, mindestens 70 Prozent der Beteiligten müssen es sein, eine Selbstverpflichtung,...

  • Moabit
  • 25.07.17
  • 176× gelesen
Politik

Vorschläge für Silvio-Meier-Preis

Friedrichshain-Kreuzberg. Auch in diesem Jahr vergibt der Bezirk einen Silvio-Meier-Preis, der an den 1992 im U-Bahnhof Samariterstraße von Neonazis ermordeten Silvio Meier erinnert. Gewürdigt werden Personen, Gruppen, Initiativen oder Projekte, die gegen Diskriminierung und Ausgrenzung aufgetreten sind, beziehungsweise Zivilcourage gegenüber rechtsextremer und rassistisch motivierter Gewalt gezeigt haben. Vorschläge können bis 25. September eingereicht werden und zwar per E-Mail an...

  • Friedrichshain
  • 21.07.17
  • 31× gelesen
Blaulicht

Beleidigungen vom Balkon

Britz. Ein 48-jähriger Mann hat am Abend des 18. Juli die Polizei gerufen, weil ihn ein Britzer vom Balkon seiner Wohnung aus rassistisch beleidigt hatte. Die Beamten nahmen die Personalien des 61-Jährigen auf. Dieser öffnete danach sein Fenster und beleidigte den 48-Jährigen noch einmal. Der Staatsschutz ermittelt. sus

  • Britz
  • 20.07.17
  • 17× gelesen
Kultur

Junge Tamilen stellen aus

Charlottenburg. Noch bis 19. Juli 2017 ist in der Rathausgalerie in der Otto-Suhr-Allee 100 die Ausstellung „Alltagsrassismus, Diskriminierung und rechte Gewalt“ zu sehen. 36 deutsch-tamilische Jugendliche besuchten Workshops, in denen sie sich mit Filmen, Fotos und Texten mit den Themen Rassismus, Diskriminierung und rechter Gewalt beschäftigten. Dabei haben sie auch eigene Erfahrungen mit Alltagsrassismus verarbeitet. Die Ausstellung ist montags bis freitags von 6 bis 18 Uhr bei freiem...

  • Charlottenburg
  • 23.06.17
  • 11× gelesen
Soziales

Gegen Rassismus und Gewalt

Charlottenburg-Wilmersdorf. Für Projekte im Rahmen der „Partnerschaft für Demokratie“ können noch bis 27. Juni Anträge eingereicht werden. Damit soll eine vielfältige Kultur des Zusammenlebens gefördert und das Engagement gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus gestärkt werden. Auf der Internetseite der Koordinierungs- und Fachstelle der Stiftung SPI (demokratie.charlottenburg-wilmersdorf.de) stehen alle Formulare und Informationen zur Antragsstellung zur Verfügung. ReF

  • Charlottenburg
  • 10.06.17
  • 13× gelesen
Politik

Mehr Propaganda und Bedrohungen: Die Zahl ausländerfeindlicher Vorfälle ist erneut gestiegen

Marzahn-Hellersdorf. Die Zahl ausländerfeindlicher und auf rechtsextremes Gedankengut zurückzuführender Taten ist im vergangenen Jahr erneut gestiegen. Dabei liegt Marzahn-Hellersdorf im berlinweiten Vergleich mit an der Spitze. 2016 wurden insgesamt 354 Fälle von rechtsextremen und ausländerfeindlichen Aktionen aus Marzahn-Hellersdorf in das Berliner Register aufgenommen. Der Bezirk liegt damit knapp hinter Treptow-Köpenick an zweiter Stelle. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Berliner...

  • Marzahn
  • 26.04.17
  • 122× gelesen
Blaulicht

Rassistische Beleidigung

Staaken. Ein Fahrgast hat am 21. April einen 46-jährigen Busfahrer der Linie 137 rassistisch beleidigt. Der BVG-Mitarbeiter hatte einen 53-jährigen Fahrgast beim Besteigen des Fahrzeugs an der Haltestelle Am Ziegelhof auf das bestehende Rauchverbot hingewiesen, wonach der Raucher nur widerwillig diesem Hinweis nachkam. Als der Bus an der Endhaltestelle Heerstraße Ecke Gärtnereiring zum Stehen kam, stieg der 53-Jährige aus, trat an die vordere Eingangstür und beleidigte den Busfahrer...

  • Staaken
  • 25.04.17
  • 77× gelesen
Politik

Berliner Tatorte in Text und Bild

Moabit. Reach Out, die Beratungsstelle des Vereins Ariba für Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Berlin, zeigt im Stadtschloss-Treff, Rostocker Straße 32b, Dokumente eben dieser Gewalt: Fotos von Jörg Möller von scheinbar ganz normalen Orten in der Stadt, wo die Angriffe stattfanden, und dazugehörige Texte. Die sehenswerte Ausstellung „Berliner Tatorte“ ist aus einer Zusammenarbeit von Moabiter Ratschlag, Reach Out und dem Quartiersmanagement Moabit-West entstanden....

  • Moabit
  • 18.04.17
  • 13× gelesen
Blaulicht

Zeugen zur Prügelei gesucht

Karlshorst. Die Polizei sucht Zeugen einer Prügelei: Nach einem Fußballspiel am 5. April kam es gegen 21 Uhr am S-Bahnhof Karlshorst zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern und einem 26-Jährigen. Die beiden Männer im Alter von 21 und 24 Jahren haben den aus Afghanistan stammenden jungen Mann fremdenfeindlich beleidigt, geschlagen und getreten. Als sich der Attackierte mit einer Bierflasche zu verteidigen versuchte, griff ein Polizeibeamter in die Auseinandersetzung ein. Er befand sich...

  • Lichtenberg
  • 12.04.17
  • 39× gelesen
Politik

Appell gegen Abschiebung

Spandau. Die Unterstützer der monatlichen Spandauer Mahnwache für Toleranz und ein friedliches Miteinander gegen Rassismus, Antisemitismus und Islam-Feindlichkeit schließen sich dem Appell an, den der Verein „Asyl in der Kirche Berlin“ an den Senat von Berlin gegen Abschiebungen nach Afghanistan gerichtet hat. Sie sehen in Abschiebungen in Kriegsgebiete eine Verletzung der Genfer Flüchtlingskonvention sowie der Menschenrechtscharta. Sie verweisen auf den Paragraphen 60a des Aufenthaltsgesetzes,...

  • Spandau
  • 13.03.17
  • 24× gelesen