Hellersdorfer Promenade: Deutsche Wohnen AG lässt Mieter mitplanen

Die Deutsche Wohnen AG hat mit der Sanierung der Hellersdorfer Promenade begonnen. Sie soll bis Ende 2017 abgeschlossen sein. (Foto: Grafik: Deutsche Wohnen AG)

Hellersdorf. Die Deutsche Wohnen AG beteiligt ihre Mieter an der Neugestaltung der Hellersdorfer Promenade. Auf einem Forum konnten sie Wünsche und Vorstellungen für die Umgestaltung der Außenanlagen äußern.

Der Einladung zum Forum Ende Mai folgten fast 100 Mieter. Diese Zahl wertet die Deutsche Wohnen als Zustimmung für ihre Vorgehensweise. "Partizipation und Bürgerbeteiligung wird derzeit bei jedem Bauprojekt eingefordert. Wir stellen uns diesen Ansprüchen", sagt Manuela Damianakis, Leiterin Unternehmenskommunikation & Politik des Wohnungsunternehmens.

Die Deutsche Wohnen hatte das Quartier der Hellersdorfer Promenade 2013 erworben und Anfang 2014 in die eigene Bewirtschaftung übernommen. Im Sommer begann die Sanierung. Rund 20 Millionen Euro werden unter anderem in die Neugestaltung der Außenanlagen investiert.

Wie die Außenanlagen der Hellersdorfer Promenade umgestaltet werden sollten, dazu haben die Mieter genaue Vorstellungen. Das hatte zuvor schon eine Umfrage des Quartiersmanagements Hellersdorfer Promenade ergeben. Dabei wünschen sie sich vor allem neue Spielgeräte, Sitzmöglichkeiten, Fahrradständer und Müllkörbe in den Höfen und auf der Promenade selbst. Auf dem Forum nannten sie auch ihre Wunschstandorte für solches "Stadtmobiliar". Kontrovers diskutiert wurde die Frage des Umgangs mit Hunden. Die Meinungen reichten von einem strikten Hundeverbot bis zu mehr Auslaufflächen für die Tiere. Ähnlich widersprüchlich stellte sich das Bild bei der Frage nach neuen Grillplätzen dar. Die einen wollen solche Möglichkeiten des Zusammenseins in der Öffentlichkeit, andere fürchten Lärm und Müll. "Prinzipiell gibt es den Wunsch nach mehr Möglichkeiten der Begegnung mit den Nachbarn. Das ist auch Gegenstand unseres Außenflächenkonzepts", erklärt Julian Pinnig von der Unternehmenskommunikation des Unternehmens. Weitere Themen waren eine bessere Beleuchtung, der nachbarschaftliche Umgang miteinander und beispielsweise auch der Vogelschutz. Die Deutsche Wohnen werde die Anregungen auswerten und soweit möglich in die weitere Planung aufnehmen.


Harald Ritter / hari
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