Frühe Grenzanlagen in Kladow werden zum Denkmal

Grenzanlagen der ersten Generation in Kladow werden in die Berliner Denkmalliste eingetragen. (Foto: Uhde)

Kladow. Die Reste der Mauer am Übergang von Kladow nach Groß Glienicke wird das Landesdenkmalamt in die Denkmalliste der Hauptstadt eintragen. Damit wird ein Antrag der CDU-Fraktion vom September 2014 nun umgesetzt.

"Die Mauerreste der ersten Generation sind in Berlin einmalig", sagt Beate Christ, stadtentwicklungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion. Es sei daher erfreulich, dass das Denkmal nun auch auf Berliner Seite als einzigartiges Gesamtobjekt erhalten werde. Das Denkmalamt in Potsdam hätte den Brandenburger Teil des Denkmals bereits unter Denkmalschutz gestellt.

"Dieses in den Anfängen der Teilung gebaute Mauerteil bildet mit dem später errichteten und noch vorhandenen Streckmetallzaun sowie den beiden Mauersegmenten ein einzigartiges Gesamtobjekt zur Dokumentation der unterschiedlichen Phasen des Mauerbaus", sagt Christ.

Als Ort des Erinnerns könnten die Mauerreste bei der Bewältigung des Geschehenen sowie der Wissensvermittlung für die kommenden Generationen nützlich sein. Schüler aus dem Bezirk könnten in Kladow plastisch erleben, was es bedeutet habe, den "Antifaschistischen Schutzwall" vor der Haustür gehabt zu haben.


Michael Uhde / Ud
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