Künftig ist das Regionalmanagement für weitere Gewerbeareale im Bezirk zuständig

Seit sechs Jahren setzt sich Thomas Niemeyer für die wirtschaftliche Entwicklung im Südosten ein. (Foto: Ralf Drescher)

Treptow-Köpenick. Seit sechs Jahren gibt es das Regionalmanagement Schöneweide. Jetzt wurde das erfolgreiche Projekt nicht nur verlängert, sondern dessen Zuständigkeitsbereich auch ausgeweitet.

„Es ist absehbar, dass wir mit der Eröffnung des Flughafens BER dem Thema Wirtschaftsentwicklung im Bezirk höchste Priorität einräumen müssen. Wir wollen uns deshalb mit dem Regionalmanagement Berlin Südost – so der neue Name – darum kümmern, dass die zehn größten Gewerbeareale im Bezirk zukunftsfähig gemacht werden“, erklärte Bürgermeister Oliver Igel (SPD) zur Vertragsunterzeichnung.

Das Regionalmanagement war einst gegründet worden, um das Umfeld der neu angesiedelten Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) im Raum Schöneweide für Wirtschaft und Gewerbe zu entwickeln. Organisiert wurde und wird es von der Wista GmbH, die als Entwicklungsträger des Landes Berlin am Wissenschaftsstandort Adlershof bereits im zweiten Jahrzehnt erfolgreich ist.

Finanziert wird das Regionalmanagement Berlin Südost in den kommenden drei Jahren aus Mitteln von Bund und Land. „Wir kümmern uns im Rahmen des erweiterten Aufgabengebiets künftig unter anderem auch um Flächen am Britzer Verbindungskanal, die derzeit noch von Autohändlern belegt werden. Außerdem gehören das Areal des früheren Betonwerks an der Grünauer Straße und der ehemalige Rangierbahnhof Schöneweide zu den von uns betreuten Gebieten“, erklärt Regionalmanager Thomas Niemeyer.

Jetzt werden erst einmal die Rahmenbedingungen ermittelt, nach denen dort Industrie und Gewerbe entwickelt werden können. In den nächsten zwei Jahren will man gemeinsam mit dem Bezirk ein Industrieflächenentwicklungskonzept auflegen.

Trotz der Ausweitung des Aufgabenbereichs auf große Teile des Bezirks will Thomas Niemeyer den Standort Schöneweide aber nicht aus dem Blick verlieren. „Wir wollen beide Teile Schöneweides künftig als Ganzes betrachten. Dafür brauchen wir weitere Infrastruktur, darunter die seit Jahren geplante Spreebrücke an der Ostendstraße“, sagt er dazu. Informationen unter www.schoeneweide.com oder  53 04 11 10. RD
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