Postareal: Ausschuss lehnt B-Plan ab

Im Posthochhaus sollen Wohnungen für Studenten oder Menschen, die nur zeitweise in Berlin leben, entstehen. Foto: Frey (Foto: Thomas Frey)
Berlin: Postareal |

Kreuzberg. Der Stadtplanungsausschuss hat bei seiner letzten Sitzung vor der Wahl dem vorgelegten Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan für das Postareal am Halleschen Ufer nicht zugestimmt.

Begründet wurde die einstimmige Ablehnung damit, dass sich in der Vorlage manche Abmachungen nicht konkret wiederfinden. Das gelte besonders für die Übergabe eines Grundstücks an die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Degewo, die dort mit Hilfe öffentlicher Förderung 195 Wohnungen zum Preis von rund 6,50 Euro pro Quadratmeter bauen will. Ebenfalls angekündigt war, dass die Degewo ein weiteres Gebäude übernimmt, wo 74 familiengerechte Wohnungen entstehen werden. Sie sollen um die zehn Euro kosten.

Beide Zugeständnisse hatte der Ausschuss dem Investor, der CG-Gruppe abgetrotzt. Damit sollte der Anteil von rund 30 Prozent Wohnungen im preisgünstigen Segment einigermaßen erreicht werden. Im Aufstellungsbeschluss sehen sie diese Vorgaben aber bisher nur vage abgesichert.

Die CG-Gruppe plant, in dem bisherigen Posthochhaus sowie Neubauen knapp 800 Wohnungen zu errichten. Dazu kommen Flächen für Büros und Geschäfte. tf
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