Videotechnik gegen Sperrmüll?

Lichtenberg. Die CDU-Fraktion der Lichtenberger Bezirksverordnetenversammlung (BVV) möchte Orte, an denen häufig und unerlaubt Sperrmüll landet, durch Videotechnik überwachen lassen. Immer wieder gebe es Beschwerden von Anwohnern über ausrangiertes und illegal abgestelltes Inventar, heißt es seitens der Christdemokraten. Nach der Müllbeseitigung sind die Stellen schnell wieder vermüllt. Fraktionschef Gregor Hoffmann: „Um dieses Problem langfristig zu lösen, ist es wichtig, die Verursacher zu ermitteln und zur Verantwortung zu ziehen.“ Illegale Müllablagerung sei eine Ordnungswidrigkeit, die nach dem Berliner Bußgeldkatalog je nach Umfang des Sperrmülls geahndet werden müsse. „Für die Anwohner führt dieses Problem zu einer Verminderung der Wohnqualität im Kiez. Dem gilt es entgegenzuwirken.“ Einen entsprechenden Antrag zu mehr Kontrolle durch Videotechnik hatte die CDU in die letzte Sitzung der BVV vor den Ferien eingebracht, er wurde zunächst zur Beratung in den Ausschuss für Öffentliche Ordnung überwiesen. bm
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