Zwei Ausstellungen zeigen Fotografien von Sowjetsoldaten

Lichtenberg. Am 20. Juni eröffnen gleich zwei Ausstellungen im Stadthaus Lichtenberg, die vom Leben sowjetischer Soldaten erzählen. Erstmals gibt es die Bilder des Fotografen Rudolf Jünke zu sehen, die er von sowjetischen Soldaten im heutigen Hohenschönhausen in den Jahren 1945 bis 1948 anfertigte.

In der Ausstellung "Die unbekannten Sieger" im Stadthaus-Café in der Türrschmidtstraße 24 werden die Fotos aus dem Nachlass des Fotografenmeisters präsentiert. Diese Bilder, die er im Auftrag der am Obersee einquartierten Angehörigen der Roten Armee herstellte, verwahrte er Jahrzehnte lang in Schweden.

Wie karg das Soldatenleben der russischen Männer zwischen den Jahren 1990 und 1994 war, das zeigen wiederum die Fotografien von Wladimir Borissow in der Ausstellung "Russischer Soldatenalltag" im Museum Lichtenberg, ebenfalls in der Türrschmidtstraße 24. Die Gastausstellung des Deutsch-Russischen Museums Karlshorst gibt Einblicke in das Leben der abgeschirmten Kasernen.

Beide Ausstellungen eröffnen am 20. Juni um 19 Uhr. Sie sind noch bis zum 21. September zu sehen. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen gibt es unter www.museum-lichtenberg.de.

Karolina Wrobel / KW
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