Personalnot beim Sozialpädagogischen Dienst

Lichtenberg. Ab 17. November verkürzt das Jugendamt die Sprechzeiten in den Regionalen Sozialpädagogischen Diensten.

"Das Amt reagiert auf die anhaltenden personellen Probleme", sagt Jugendstadträtin Sandra Obermeyer (parteilos für Die Linke). Gerade in den Regionalen Sozialpädagogischen Diensten gibt es unter den Mitarbeitern einen hohen Krankenstand, der durch Vertretungen nicht abgefangen werden kann. Die Zahl der betreuten Familien ist mittlerweile so gestiegen, dass die verbliebenen Mitarbeiter die Fälle nicht mehr bewältigen können. Deshalb entfallen ab dem 17. November die Sprechstunden am Dienstag. Am Donnerstag endet die Sprechzeit um 18 Uhr, statt wie bisher um 19 Uhr, Beginn 15 Uhr. Die anderen Bereiche des Jugendamts bleiben von der Einschränkung unberührt. Für dringende Angelegenheiten, insbesondere für Mitteilungen zum Kinderschutz, bleibt der Bereitschaftsdienst montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr unter 902 96 55 55 erreichbar. Außerhalb dieser Zeiten kann die Berliner Kinderschutzhotline informiert werden: 61 00 66.


Karolina Wrobel / KW
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