Lichterfelde Ost feiert die Kunst

Die Organisatorin Gesine Wenzel nimmt selbst an der Ausstellung „Kunst im Kiez“ mit Fotos teil. (Foto: Gesine Wenzel)

Lichterfelde. Zum zweiten Mal findet die Aktion „Kunst im Kiez“ statt. Dabei stellen 22 Geschäfte und Lokale rund um den Kranoldplatz und den S-Bahnhof Lichterfelde Ost vom 10. bis 16. Oktober Werke von 21 Künstlern aus dem Kiez aus.

Die Premiere dieses neuen Veranstaltungsformats vor einem Jahr fand großen Anklang. Dies bewog Initiatorin Gesine Wenzel zu einer Neuauflage. Es werden Bilder in den verschiedensten Techniken, Collagen sowie Fotografien zu sehen sein. Laien und Profis teilen sich Schaufenster.

Es sei nicht wichtig, ob jemand Kunst studiert hat oder Volkshochschulkurse belegt, ob jemand ein eigenes Atelier hat oder am Küchentisch malt, so Wenzel. „Bei Kunst im Kiez gibt es keine Jury. Wer mitmachen darf oder nicht, entscheiden die Geschäftsinhaber selbst“, erläutert Gesine Wenzel.

Als Höhepunkt der Aktion haben am Freitag, 14. Oktober, die teilnehmenden Geschäfte zur „Langen Nacht der Kunst“ länger geöffnet. Ab 18 Uhr laden sie zu einer Vernissage mit den Künstlern ein.

In der Rösterei Torrefazione, Oberhofer Weg 4, stellt zum Beispiel der Lyriker Gerd Börner seine neuen Haiku Gedichte vor. In einigen Geschäften gibt es auch Probierhäppchen wie in der kleinen Konditorei Heaven's Cake in der Ferdinandstraße 31, in der Gesine Wenzel ihre Fotos zum Thema „Traditionelles Handwerk“ ausstellt. Im Moosgarten-Kulturcafé in der Lorenzstraße 63 gibt es in der Langen Kunstnacht Musik vom Autuori-Streichquartett und besondere Kostproben von der Speisekarte. Das Café Rosenduft, Jungfernstieg 4B, stellt Pastelle von Anna Diestelkamp aus. Im benachbarten Naturprodukteladen „Schwarzes Schaf“ zeigt Sabine Hahn Reflektionskunst lädt zu Meditationen ein. Unter dem Dach des Ferdinandmarktes sind Reiseimpressionen in Airbrush- und Digitaler Technik von Horst Rosenberger zu sehen.

Musikalisch begleitet werden die „Galerie-Geschäfts-Kunstrundgänge“ an diesem Abend von Kiezmusiker Peter Robin. Er schlendert durch den Kiez und unterhält vor und in den Geschäften die Passanten und Ausstellungsbesucher mit seiner Musik. Ein Handzettel, der in den Geschäften rund um den Kranoldplatz ausliegt, informiert über die Veranstaltungsorte und die teilnehmenden Künstler. KM
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