Das Bezirksamt soll das Aufstellen von Glascontainern einschränken

Marzahn-Hellersdorf. Das Bezirksamt soll auf Antrag der Linken das Aufstellen von Glascontainern auf öffentlichem Straßenland erschweren.

In dem von der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) beschlossenen Antrag wird das Bezirksamt aufgefordert, solche Anträge strenger zu prüfen und eine Kriterienliste zu erarbeiten. Diese Liste soll vor Inkrafttreten den Ausschüssen für Siedlungsgebiete und Umwelt vorgelegt werden. Glascontainer sollen unter anderem nicht in der Nähe von Kindertagesstätten, Schulwegen und Spielplätzen stehen dürfen. Außerdem sollen sie nicht das Straßenbild beeinträchtigen, etwa von historischen Orten oder soziokulturellen Einrichtungen. Auf Benutzerfreundlichkeit wie Barrierefreiheit und Beschriftung habe das Bezirksamt künftig strenger zu achten.

"Das alles machen wir bereits", sagt Christian Gräff (CDU), Stadtrat für Stadtentwicklung. Er werde die in seiner Verwaltung bereits angewandten Kriterien für das Aufstellen von Glascontainer zu Papier bringen und den Verordneten vorlegen.

Die Duales System Deutschland GmbH hatte im vergangenen Jahr beschlossen, die Glastonnen an den Miethäusern zu entfernen. Mehr große Glascontainer im öffentlichen Straßenland sollen für eine bessere Trennung der unterschiedlichen Glassorten in Berlin sorgen. Im Oktober begann der Abbau der bis dahin weit verbreiteten Hausglastonnen an den Miethäusern in den Bezirken Marzahn-Hellersdorf, Lichtenberg und Treptow-Köpenick.


Harald Ritter / hari
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