Stadtrat befürchtet Parkchaos zur IGA

Marzahn-Hellersdorf. Während der IGA werden Bewohner der benachbarten Wohngebiete mit erhöhtem Parkdruck rechnen müssen. Das Bezirksamt will mit eingeschränkten Parkzeiten dagegensteuern.

Auf der Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung vor der Sommerpause stellte die Linksfraktion Fragen nach dem Verkehrskonzept des Bezirksamtes für die IGA 2017. „Es gibt das im Jahr 2014 von der IGA 2017 GmbH vorgestellte Verkehrskonzept. Das ist bis heute gültig“, erklärte Christian Gräff (CDU), Stadtrat für Stadtentwicklung.

Das Konzept sieht vor, dass Autofahrer aus Berlin möglichst mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur IGA anreisen. Um dies zu erreichen, wird der zum Beispiel der U-Bahnhof Neue Grottkauer Straße ausgebaut und modernisiert. Zudem entsteht derzeit ein Parkplatz für Reisebusse an der Hellersdorfer Straße. Ab 1. August wird zudem ein IGA-Parkplatz mit Stellplätzen für rund 3000 Pkw und 70 Reisebussen auf Brandenburger Gebiet an der L33 gebaut. Er entsteht kurz vor der Einfahrt von Hönow nach Berlin und wird nur für die Zeit der IGA genutzt. Er soll im Spätherbst fertig sein.

„Trotzdem werden wir mit teils chaotischen Zuständen in den Wohngebieten rund um die IGA-Eingänge rechnen müssen. Das zeigt alle Erfahrung mit bisherigen Gartenschauen“, erklärt Gräff. Sein Lösungsansatz: Parkeinschränkungen wie im Wohngebiet Landsberger Tor. Dort dürfen Autofahrer seit dem vergangenen Jahr höchstens zwei Stunden parken. Anwohner können länger parken, müssen jedoch eine besondere Genehmigung beantragen. Diese Strategie habe er schon mit den betroffenen Wohnungsgesellschaften besprochen. Auch habe das Bezirksamt beim Senat zusätzliches Personal für das Ordnungsamt beantragt. Es soll die Parkregelungen während der IGA überwachen. hari
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