Streit mit Bund wegen Trog

Marzahn. Bei der geplanten Ortsumfahrung Ahrensfelde gibt es keine Bewegung. Brandenburg und Berlin sehen weiterhin keine Möglichkeit, die vom Bundesverkehrsministerium geforderte ebenerdige Variante planungsrechtlich durchzusetzen. Das geht aus der Antwort von Jens-Holger Kirchner (B’90/Grüne), Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, auf eine Anfrage des AfD-Abgeordneten Gunnar Lindemann hervor. Die Bundesländer wollen weiter die sogenannte Troglösung. Dabei wird die Klandorfer Straße tiefer gelegt und zum Schutz der Anwohner vor Lärm mit einer Decke versehen. Laut Bundesverkehrsministerium und Bundesrechnungshof rechtfertigt die Begründung nicht die Höhe der Kosten. Sie wollen der Variante nur zustimmen, wenn die Länder die höheren Kosten für den Straßenbau von insgesamt rund zehn Millionen Euro selbst tragen. Laut Bundesverkehrswegeplan soll die Ortsumfahrung bis 2030 fertig sein. hari
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