So beheben Autofahrer Reifenpannen

Eine Reifenpanne muss kein Drama sein. Wer keine zwei linken Hände hat, ist schnell wieder flott. Tipps dazu gibt es vom TÜV Süd.

  • Pannenstelle sichern: Den Pannenwagen gefühlvoll abbremsen und an eine Stelle abseits der Fahrbahn lenken, wo er gefahrlos repariert werden kann. Motor abstellen, den ersten Gang einlegen, Handbremse anziehen. Dann die Warnweste anlegen und das Warndreieck aufstellen.
  • Reparatur mit Dichtmittel: Statt eines Ersatzrads haben viele Autos ein Pannen-Set im Kofferraum. Das beinhaltet Dichtmittel und einen kleinen Kompressor. Vor der Anwendung sollte die Anleitung gründlich gelesen und exakt befolgt werden. Den Reifen dreht man am besten mit der Schadstelle nach unten, damit das Dichtmittel dorthin gelangt.
  • Reserverad montieren: Erst die Radschrauben anlösen, bevor das Auto aufgebockt wird. Sonst kann es beim Schrauben vom Heber rutschen. Den Wagenheber nur an den verstärkten Stellen nahe den Radkästen ansetzen. Nach dem Wechsel die Schrauben kreuzweise handfest eindrehen - dann das Auto herunterlassen und richtig festziehen.
  • Langsam zur Werkstatt: Ob die Panne per Dichtmittel oder Ersatzrad behoben wurde - maximal mit Tempo 80 direkt zur nächsten Werkstatt fahren. Dort kann der Reifenschaden aus der Welt geschafft werden.

dpa-Magazin / mag
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