Worauf das Finanzamt achtet

Ausgaben für Firmenwagen können steuerlich abgesetzt werden. Entscheidet sich ein Selbstständiger oder ein Unternehmen dabei für einen Oldtimer, muss die Behörde das Fahrzeug als Dienstwagen anerkennen.

Wird ein Klassiker als Geschäftsfahrzeug eingesetzt, muss er sich für diese Nutzung auch eignen. Das kann etwa bei Hochzeitsplanern der Fall sein, bei denen ausgefallene Autos gerne von Kunden genutzt werden. Wichtig zu beachten: Das Fahrzeug und die damit verbundenen Ausgaben müssen angemessen sein. Berühren die Aufwendungen die private Lebensführung unangemessen und mindern den Betriebsgewinn, kann es mit der Anerkennung durch das Finanzamt schwierig werden. Darauf weist die Bundessteuerberaterkammer in Berlin hin.

Ist die steuerliche Anerkennung gesichert, gehören sowohl die Leasingrate für den Oldtimer als auch Reparaturkosten zu den steuermindernden Ausgaben. Ein weiterer Vorteil: Bei der privaten Nutzung eines Firmenwagens wird für die Berechnung des geldwerten Vorteils mit der Ein-Prozent-Regelung der Bruttolistenpreis zugrunde gelegt. Für Oldtimer gilt der ursprüngliche Anschaffungswert als Berechnungsbasis, nicht der heute möglicherweise für ein Liebhaberstück zu zahlende Preis.


dpa-Magazin / mag
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