Nachhaltig Bauen mit Reststoffen

Nachhaltigkeit ist beim Hausbau ein wichtiges Thema. Deshalb kommen neuerdings immer häufiger Reststoffe zum Einsatz. Das teilt die Kölnmesse in einem aktuellen Trendbericht mit.

Fischschuppen und Kaffeesatz zählten zu den neuen Materialien beim Bauen und im Möbelbereich. Auch Biowerkstoffe, die zu 100 Prozent aus natürlichen Materialien bestehen, nutze die Branche verstärkt. Das war auf der Interzum, der internationalen Messe für Zulieferer der Möbelindustrie und des Innenausbaus, im Mai in Köln zu sehen. Aufgepoppter Mais lasse Holzwerkstoffe künftig ganz natürlich um bis zu 15 Prozent leichter werden, heißt es in dem Trendbericht. "Und auch integrierte Bambusringe in Spanplatten oder in das Holzgemisch eingebrachte Maiskolben ohne Körner sind ein neuer Weg zur Ressourceneffizienz." Papierwaben könnten außerdem noch häufiger im Leichtbau zum Einsatz kommen.Ein weiterer Trend sind Funktionswerkstoffe, die mehr können, als man ihnen zunächst ansieht: Bei Wärme ändern bestimmte Materialien zum Beispiel ihre Farbe. Werden sie feucht, kommen Schriften oder Logos zum Vorschein. Daneben gibt es Stoffe, die das Klima in ihrer Umgebung beeinflussen, die Raumluft reinigen oder Feuchtigkeit regulieren.


dpa-Magazin / mag
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