Echtgold und Diamanten

Anhänger mit großen bunten Steinen sind im Trend - tagsüber trägt man sie an einem Lederband, abends an der Perlenkette. (Foto: Inhorgenta Munich)

Schmuck darf etwas kosten - immer mehr Modemarken setzen auf Echtschmuck. Darauf weist Prof. Stefan Hencke hin. Er hat im Auftrag der Schmuckmesse Inhorgenta im Februar in München die Trends untersucht.

Die Trendforscherin Irmie Schüch-Schamburek bestätigt die Einschätzung. Die Tendenz gehe zu hochwertigem Schmuck, der möglichst gut zu seinem Träger passt. "Diese Stücke haben meistens etwas mit der Persönlichkeit, dem eigenen Stil zu tun", sagt sie. "Und da werden die Menschen mutiger." Früher setzten Verbraucher auf klassische, allgemein beliebte Designs, damit sie den teuren Schmuck lange tragen können. Heute wählen sie eher etwas aus, das individueller ist."Die Menschen wollen wieder Unikate", sagt Raphael Fischer vom Zentralverband der Deutschen Goldschmiede, Silberschmiede und Juweliere. "Und sie sind auch bereit, wegen des hohen Goldpreises in Silber zu investieren." Außerdem steckten die Menschen ihr Geld in Diamanten. Diese kommen etwa in Solitär- oder Memoire-Ringe. Auch Revier-Armbänder mit eingefassten Diamanten seien beliebt, ebenso wie hochwertige Uhren. Angesagt ist da Roségold. Trotz des Booms im Luxussegment macht der hohe Goldpreis neue Fertigungstechniken notwendig. "Deswegen sind Hohlfertigungen sehr gefragt", sagt Fischer.


dpa-Magazin / mag
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