Zweifädige Kaschmir-Pullover im Trend

Steht auf dem Etikett eines Kaschmir-Pullovers "zweifädig", ist das Modell das ganze Jahr über tragbar. Andere Kaschmir-Stücke werden mit dem Hinweis "mehrfädig" verkauft.

"Mehrfädige Kaschmir-Garne sind zarter, von hoher Festigkeit und flauschiger als Einfachgarne", erläutert der Modeberater Andreas Rose aus Frankfurt am Main. "Zweifädig bedeutet, dass zwei Garne miteinander zu einem Zwirn verbunden wurden, bei vierfädig sind es entsprechend vier Garne."

Einen zweifädigen Kaschmirpullover empfiehlt Rose als ganzjährigen Begleiter: "Er sollte leicht, kaum zu spüren und bequem sein", sagt der Einkaufsberater. "Der vierfädige Kaschmirpullover ist vergleichbar mit einem typischen Übergangspullover, der bei kühlerer Witterung mollig-warm hält." Die Stücke mit Stoffen aus sechs- bis zwölffädigen Garnen sind warme Winterpullover. "Sie sind besonders weich im Griff, hautfreundlich und von höchster Wärmespeicherfähigkeit", beschreibt Rose.

Er rät Männern zu einem zwei- bis dreifädigen Pullover mit V-Ausschnitt in einer gedeckten Farbe, der mit Hemd und unterm Jackett angezogen wird. Alternativ gehe auch ein weißes T-Shirt drunter. "Bei den Damen ist ein zweifädiger grauer oder karamellfarbener Cardigan ein echtes Kombinationstalent", sagt Rose. "Für einen eher rustikalen Look mit dunkler Bluejeans, Karohemd und Bikerboots."


dpa-Magazin / mag
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