Gesundheitstipps für die Computerarbeit

Wer sich bei der Bildschirmarbeit nur von Fertiggerichten ernährt, kann sich unter Stress später oft nicht mehr konzentrieren. (Foto: Robert Schlesinger)

Körperliche Fitness ist nicht nur für Sportler, sondern auch für Bildschirmarbeiter wichtig. Denn nur so reicht die Konzentration auch für Phasen mit hoher Belastung und lange Überstunden. Inzwischen gibt es sogar Apps, mit der Nutzer ihren Körper überwachen könnten.

Die wichtigste Regel lässt sich aber auch ganz ohne technische Hilfsmittel befolgen: Wer fit sein will, muss trinken. Zwei Liter am Tag sollten es schon sein, am besten Wasser oder auch mal eine Saftschorle, rät Wiete Schramm, Fachärztin für Arbeitsmedizin beim TÜV Rheinland. Das hält den Organismus in Gang, und man bleibt fit und belastbar. Süßigkeiten sind bei der Arbeit eher kontraproduktiv - Ziel sollte es sein, auch unter Stress die normalen Mahlzeiten einzuhalten. Vollkornprodukte sollten dabei im Vordergrund stehen.Was natürlich nicht fehlen darf ist Bewegung - vorzugsweise an der frischen Luft im Freien. "Jacke überziehen und raus vor die Tür gehen, eine Runde an der frischen Luft drehen", rät Schramm. Nur so bekommt man den Kopf wieder frei.

Wer sich dazu nicht so recht überwinden kann, kann Gesundheits-und Fitness-Apps als Motivationshilfe verwenden. Dazu zählen Apps wie Drinking Water für Android oder AquaPlan für iOS. Kalorienzähler-Apps können zudem dabei helfen, beim Essen die Kontrolle zu behalten.

Gesundheits-Apps sind längst nicht mehr nur etwas für technisch versierte Fitness-Freaks. Einer AOK-Umfrage zufolge hat schon jeder fünfte Smartphone-Besitzer eine solche App installiert, wie Michael Bernatek vom AOK-Bundesverband erklärt. Solche Anwendungen seien eine gute Ergänzung zur Prävention.

Populären Fitness-Apps und grundsätzlichen Überlegungen zum Thema gesunde Ernährung widmet sich der Autor Pruce W. Perry in seinem Buch "Fitness für Geeks". Ihm geht es darum, zu zeigen, "wie man im digitalen Zeitalter besser überleben" und "wie man am eigenen Lebensstil und am eigenen körperlichen Zustand herumfeilen und sich in eine andere, gesündere Richtung entwickeln kann".

Auch Perry empfiehlt als Umsetzungshelfer für diese Ziele Fitness-Apps und Tools, mit denen der eigene Körper analysiert und die Nahrungsaufnahme kontrolliert werden kann. Dieser Ansatz ist als Self-Tracking oder Quantified Self bekannt. Festgehalten wird dabei alles Mögliche von den Bewegungsphasen übers Essen bis hin zum Schlaf. Neben Tools wie Schrittzählern oder Fahrradcomputern gibt es auch universelle Fitness-Apps wie Endomondo, Runtastic Laufen & Fitness, Sports Tracker, RunKeeper und viele mehr.


dpa-Magazin / mag
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