Nicht für Kranke aufopfern

Ist ein Partner über längere Zeit krank, verschiebt das die Dynamik in der Beziehung. Einer könne sich beispielsweise zurückziehen, um den anderen nicht zu belasten. Oder der Gesunde stellt eigene Bedürfnisse zurück und opfert sich für den Kranken auf. Auf Dauer gehe so etwas aber selten gut, sagt Diplom-Psychologin Berit Brockhausen. Auch der gesunde Partner habe ein Recht auf Freude und Abwechslung und sollte sich nicht zu Hause verkriechen. Am besten einigen sich beide in einem Gespräch darauf, alle Gefühle zuzulassen. Wenn jeder zu seiner Angst, aber auch zu seiner Lebensfreude stehen darf, schafft das Nähe zwischen dem Paar.


dpa-Magazin / mag
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