Patient muss Rechnung selbst zahlen

Kronen sind Präzisionsarbeit - Patienten entscheiden sich dabei in der Regel für eine Nicht-Edelmetall-Legierung als Basis. (Foto: proDente e.V./Cornelis Gellhardt)

Wer Zahnersatz wie eine Krone braucht, entscheidet sich in der Regel für eine Nicht-Edelmetall-Legierung (NEM-Legierung). Zu dieser zahlt die Krankenkasse einen Zuschuss, weil sie zur Regelversorgung gehören.

Edelmetall-Legierungen aus Gold sind teurer, Patienten müssen sie aus eigener Tasche zahlen. Nach Angaben der Initiative proDente in Köln sind aber Gemische aus Edelmetallen grundsätzlich länger haltbar als NEM-Legierungen. Edelmetalle führen proDente zufolge selten zu allergischen Reaktionen. NEM-Legierungen dagegen können mit anderen Metallen im Mund reagieren und zu elektrischen Effekten führen. Das ist möglicherweise unangenehm, aber nicht gefährlich. NEM sind meist ebenfalls gut verträglich. Damit Zahnersatz aus Metall im Mund nicht auffällt, wird er in der Regel mit Keramik oder Kunststoff verblendet. Grundsätzlich muss ein Zahnersatz aus egal welchem Metall im Durchschnitt erst nach mehr als acht Jahren erneuert werden.


dpa-Magazin / mag
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