Schnarchen schädigt Hirn

Hinter Konzentrationsmangel und geringer körperlicher Leistungsfähigkeit kann starkes Schnarchen stecken. Werden die nächtlichen Atemaussetzer nicht behandelt, kann es sein, dass das Gehirn dauerhaften Schaden nimmt. Außerdem sind schwere Begleiterkrankungen des Herz-Kreislaufsystems möglich. Wer heftig schnarcht, bekommt meist nicht genug Schlaf: Der Schlaf sei durch Atemaussetzer, eine sogenannte Schlafapnoe, immer wieder unterbrochen und dadurch nicht ausreichend erholsam, erläutert Wolfgang Hornberger vom Deutschen Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte in Neumünster. Die Ursache für starkes und regelmäßiges Schnarchen sollte ärztlich abklärt werden. Dem Verband zufolge schnarcht mindestens jeder dritte erwachsene Bundesbürger mehr oder weniger stark. Etwa vier Prozent der Erwachsenen sind vom Schlafapnoe-Syndrom betroffen.
dpa-Magazin / mag
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