Zähneknirschen kann Beziehung belasten

Wer nachts mit den Zähnen knirscht, kann seiner Partnerin den Schlaf rauben. (Foto: proDente e.V./dpa/mag)

Zähneknirschen kann zu einer echten Belastungsprobe werden - nicht nur für die eigenen Zähne.

Häufig fühlt sich auch der Partner nachts durch das Knirschen beim Schlaf gestört. Und häufig ist er es auch, der das Knirschen des anderen als erster wahrnimmt. Denn wer im Schlaf mit den Zähnen knirscht oder sie ansonsten unbewusst aufeinander presst, bemerkt selbst meist nichts davon.Wenn es nicht der Partner ist, der darauf aufmerksam macht, entdeckt oft erst der Zahnarzt bei Routineuntersuchungen, dass die Zähne stark abgenutzt sind, Risse haben oder durchzubrechen drohen. Erste Hilfe bietet eine Aufbiss-Schiene, die die Zähne und das Kiefergelenk entlastet und so das unerwünschte Knirschen und Mahlen verhindert.

Auch der Zahnersatz sollte entsprechend gewählt werden, rät die Initiative proDente: Zähneknirscher entscheiden sich am besten für Zahnersatz aus Gold. Das Metall ist viel belastbarer als die optisch meist schönere weiße Keramik. Doch schon nach kurzer Zeit können Brücken, Kronen, Inlays aus Keramik durch Knirschen Risse bekommen, splittern oder sich lösen - im Gegensatz zu Gold.


dpa-Magazin / mag
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